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329 Opfer von Menschenhandel konnten von Japan wieder in ihre Heimatländer gebracht werden

Immer mehr Menschen werden Opfer von Menschenhandel

Immer wieder werden Menschen Opfer von Menschenhandel. Darunter werden viele auch nach Japan verschleppt. Verschiedene Organisationen versuchen diesen Menschen dabei zu helfen, wieder in ihre Heimat zu kommen.

Die Zahl der Menschen, denen geholfen wurde, wieder in ihre Heimatländer zurückzukehren betrug nach Angaben der Opferhilfsgruppe der internationalen Organisation für Migration (IOM) der Vereinten Nationen in den letzten 14 Jahren 329 Menschen.

Opfer oft zur Prostitution gezwungen

Die japanische Niederlassung, IOM Tokyo, betonte die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Unterstützung: „Die Opfer sind nur die Spitze des Eisbergs. Weltweit steigt die Zahl der Menschen, die umgesiedelt und Opfer von Menschenhandel geworden sind. Durch die Zunahme von ausländischen Arbeitskräften in Japan bedeutet dies mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass Japan von diesem Trend nicht ausgenommen ist.“

Oper von Menschenhandel werden oft zu niederen Arbeiten oder Prostitution gezwungen.

Mehr zum Thema:  Menschenhandel – Über die Schattenseiten Japans Teil 1

Unter denjenigen, die zwischen April 2005 und Juni 2019 mit Unterstützung der IOM zurückgeführt wurden, kamen die meisten Menschen von den Philippinen. Aber auch Thailand und Indonesien waren unter den Ländern.

Frauen oft Opfer von Menschenhandel

Viele Menschen wurden sexuell ausgebeutet, Frauen machen daher auch den größten Anteil der verschleppten Personen aus. Das Durchschnittsalter der Opfer liegt bei Mitte 20.

Die Opfer werden oft zu einer Heirat mit einem japanischen Staatsangehörigen gezwungen, die dann ein Ehegattenvisum beantragt haben. In Japan wurden sie dann zu langer unbezahlter Arbeit gezwungen.

Die japanische Regierung hat im Jahr 2004 einen Aktionsplan zur Bekämpfung des Menschenhandels aufgestellt. Die IOM erhielt von der Regierung Finanzmittel, um die Opfer bei der Rückkehr in ihre Heimatländer und der sozialen Rehabilitation zu unterstützen. 2019 erhielt die Organisation rund 130.000 US-Dollar (ca. 114.975 Euro) aus Japan.

Sobald ein Opfer von Menschenhandel identifiziert wurde, wird er von einer IOM-Mitarbeiterin in ein Frauenhaus oder ähnliche Institution gebracht. Dort wurde geklärt, ob das Opfer wieder in ihr Heimatland zurückkehren möchte. In Übereinstimmung mit den zuständigen Behörden kann die IOM auch nach der Rückkehr in die Heimat Familienzusammenführungen, Treffen mit Beratern, Schulungen und andere Maßnahmen zur Rehabilitation des Opfers in die Gesellschaft arrangieren.

Immer mehr Menschen werden Opfer von Menschenhandel

Laut dem Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) wurden zwischen 2012 und 2014 63.251 Menschen in 106 Ländern und Gebieten als Opfer von Menschenhandel bestätigt. Die Zahlen zeigen einen Aufwärtstrend.

Im Jahr 2017 unterstützte die IOM mehr als 8.700 Menschen auf internationaler Ebene, aber etwa 80 Prozent dieser Fälle betrafen Menschen, die zur Arbeit gezwungen wurden. Von 2000 bis 2017 ist die Zahl der Migranten um rund 50 Prozent von rund 173 Millionen auf rund 258 Millionen gestiegen.

Quelle: MA, UN,

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