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33 Frauen verklagen die Tokyo Medical University wegen Manipulation

Letztes Jahr sorgte der Manipulationsskandal an der Tokyo Medical University für großes Aufsehen. Die Universität bewertete die Aufnahmeprüfungen von Frauen absichtlich schlechter, damit mehr Männer angenommen werden. Das System sorgte so dafür, dass viele weibliche Bewerber durchfielen, obwohl sie eigentlich das nötige Grundwissen besaßen. Jetzt wollen 33 Frauen dagegen etwas unternehmen und reichten Klage gegen die Universität ein.

Die Frauen nahmen zwischen 2006 und 2018 an den Aufnahmeprüfungen teil. Aufgrund des Systems erhielten sie jedoch keine Zulassung zu ihrem Studium. Da sich das maßgeblich auf ihre Zukunft auswirkte und sie hohe Prüfungsgebühren zahlten, fordern sie mit einer Klage nun umrechnet 1.044.675 Euro als Entschädigung. Zuletzt hieß es, dass 24 Frauen Schadensersatz in einer Höhe von 59.774 Euro fordern.

Eine der Frauen erklärte, dass sie entsetzt war, als sie von dem Skandal erfuhr. Sie entschied sich zu klagen, da mit Schweigen sonst das Thema einfach in Vergessenheit gerät. Die Namen der Klägerinnen veröffentlichten die Medien nicht. Die Anwälte gaben nur an, dass das Durchschnittsalter 24 Jahre beträgt.

Weitere Klagen können folgen

Die Tokyo Medical University äußerte sich bis jetzt nicht zu der eingereichten Klage. Als Begründung für ihr Schweigen gaben die Zuständigen an, dass sie die Dokumente noch nicht gesehen haben. Es ist der erste Fall, dass die geschädigten Frauen wirklich Klagen. Der Schritt könnte dafür sorgen, dass weitere Frauen ebenfalls Schadensersatz fordern.

Denn nicht nur die Tokyo Medical University manipulierte die Prüfungen von Frauen. 81 weitere Universitäten mit medizinischen Fakultäten veränderten die Aufnahmeprüfungen zum schlechteren. Wie viele Frauen deswegen insgesamt in ganz Japan betroffen sind, ist aktuell noch unklar.

Quelle: Mainichi Shimbun

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