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500 Menschen nehmen an mehrsprachiger Erdbeben-Übung nahe Tokyo teil

Etwa 500 Menschen, darunter 65 Ausländer, nahmen am 21. Januar 2019 an einer mehrsprachigen Katastrophenübung in der Bahnstation Machida teil. Dabei simulierten sie ein Erdbeben direkt in einem Vorort von Tokyo, in Tama.

Die Regionalverwaltung Tokyo führt ähnliche Übungen seit dem großen Erdbeben im März 2011 im Osten Japans jedes Jahr durch. Die Übung dieses Jahr fand das erste Mal im Raum Tama statt. Für die Organisation war die Stadtverwaltung Machida zuständig.

Zum Programm gehört auch die Bereitstellung von Informationen in mehreren Sprachen. Dies geschieht in erster Linie in Voraussicht auf die Olympischen Spiele und Paralympics 2020 in Tokyo. Die Broschüren helfen Menschen, die im Ernstfall nicht direkt nach Hause zurückkehren können.

Das Szenario geht davon aus, dass um 13:30 Uhr ein Erdbeben der Stärke 7,3 auftritt. Auf dem Hauptplatz des Bahnhofs Machida in der Nähe des JR Machida Bahnhofs berichten die Mitarbeiter der Bahn in leicht verständlicher japanischer Sprache von einem Erdbeben, das gerade stattgefunden hat. Züge und andere öffentliche Verkehrsmittel stellen mit sofortiger Wirkung die Fahrten ein.

Die Ankündigungen wiederholen die Mitarbeiter anschließend in Englisch, Chinesisch und einigen anderen Sprachen. Gleichzeitig zeigen sie Schilder mit diesen Mitteilungen herum. Anschließend verteilen die Verantwortlichen Karten, in denen nahegelegene Schutzeinrichtungen verzeichnet sind.

Auf dem Bahnhof Odakyu Machida informierten Bahnmitarbeiter die ausländischen Besucher mit Megafonen, die Japanisch in andere Sprachen übersetzen, über die Situation. Dabei gehen sie davon aus, dass Touristen, die mit dem Expresszug in die Thermal-Region Hakone (Präfektur Kanagawa) fahren, in dem Bahnhof stranden.

Ein vietnamesischer Student, der zu den ausländischen Teilnehmern der Übung gehörte, berichtet, wie außergewöhnlich diese Vorführung für ihn war. In seiner Heimat gibt es nicht viele Erdbeben, deswegen was es für ihn eine aufregende Erfahrung. Ein Lehrer für Japanisch, der an den Übersetzungen mitarbeitete, erklärte, wie wichtig es sei, den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich selbstständig zu bewegen. Die Tests helfen im Ernstfall sich bei einem Erdbeben richtig zu verhalten.

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