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Coronavirus sorgt für reduzierte Fahrten

55 Prozent weniger Fahrgäste auf der Tokaido-Shinkansen-Linie

Laut Cental Japan Railway Co. (JR Central) ist die Zahl der Passagiere, die zwischen dem 1. März und vergangenem Mittwoch die Tokaido-Shinkansen-Linie genutzt haben, um 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Der starke Rückgang spiegelt die große Anzahl von Stornierungen bei Geschäfts- und Privatreisen wider, da sich das Coronavirus in Japan weiter ausbreitet.

Allgemein weniger Passagiere nutzen die Shinkansen-Linie

Die kumulierte Anzahl der Passagiere auf der Shinkansen-Linie zwischen Tokyo und Osaka vom 1. April letzten Jahres bis Mittwoch ging um 3 Prozent zurück, sagte der Betreiber am Donnerstag. Die Gesamtzahl der Passagiere im Geschäftsjahr 2020 wird somit voraussichtlich schlechter sein wird als im Vorjahr.

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JR Central gab ebenfalls an, dass die Verkäufe in seinen Einzelhandelsgeschäften, wie zum Beispiel Tokai Kiosk Co., im März bislang um etwa 60 Prozent gesunken seien und die durchschnittliche Auslastung der Gruppenhotels in Nagoya, die der Eisenbahnbetreiber unterhält, auf weit unter 40 Prozent gesunken ist.

Anzahl der Fahrten bereits reduziert

Anfang März gab JR Central bekannt, dass durch das Coronavirus viele Fahrgäste wegbleiben und die Anzahl der Fahrten auf der Tokaido-Linie reduziert werden. Sollte die Situation weiter kritisch bleiben, wird Central Japan Railway Company unter Umständen ab dem 1. April weitere Shinkansen streichen.

Japan stellt sich auf eine größere Ausbreitung des Coronavirus ein, da Experten der Meinung sind, dass das Virus sich explosionsartig im Land ausbreiten wird.

MA

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