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80 Prozent der Japaner würden eine Frau auf dem Kaiserthron unterstützen

Nachdem der neue Kaiser in Japan den Thron bestiegen hat, werden die Probleme mit der Nachfolgelinie der Kaiserfamilie lauter. Einer einer Umfrage zur Folge, könnten 80 Prozent der Japaner sich allerdings auch eine Frau auf dem Thron vorstellen.

81,2 Prozent finden den neuen japanischen Kaiser sympathisch, 11,3 Prozent sehen Kaiser Naruhito allerdings kritisch, ergab die landesweite Umfrage. Gleichzeitig wurde gefragt, wie die Menschen das Kabinett von Ministerpräsidenten Shinzo Abe finden. 52,8 Prozent gaben an, das Kabinett zu unterstützen. Damit hat sich er Satz im Vergleich zum April nicht geändert. Allerdings missbilligen weniger Menschen das Kabinett im Vergleich zum April. Die Quote sank von 32,4 Prozent auf 31,4 Prozent.

In Japan gibt es aktuell Besorgnis über die Stabilität der kaiserlichen Nachfolge, da nur männliche Erben väterlicherseits die Möglichkeit haben, Kaiser zu werden. 80 Prozent der Befragten gaben daher an, dass sie auch eine Frau unterstützen würden, Kaiserin zu sein. 13,3 Prozent gaben an, dies nicht zu tun.

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Die konservative Regierung hatte bereits zwischen 2006 und 2007 davor gewarnt, dass es Probleme mit der männlichen Nachfolgelinie in der Kaiserfamilie gibt. Zudem sieht die Regierung eine Notwendigkeit, die schwindende Zahl der kaiserlichen Familienmitglieder anzugehen.

Unter den 18 Mitgliedern der kaiserlichen Familie befinden sich zur Zeit drei Erben. Das einzige Kind von Kaiser Naruhito und Kaiserin Masako ist ihre Tochter Aiko.

Kaiser Akihito trat am Dienstag um Mitternacht zurück und beendete damit die Heisei-Ära, die seine 30-jährige Regierungszeit umfasste. “Ich habe meine Pflichten als Kaiser mit tiefem Gefühl des Vertrauens und Respekts gegenüber den Menschen erfüllt, und ich betrachte mich auf das Glücklichste, das geschafft zu haben”, sagte der Akihito in seiner letzten Rede am Dienstag.

Am Mittwoch wurde sein Sohn Naruhito zum neuen Kaiser von Japan ernannt.

Quelle: TJT, Kyodo

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