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Auswirkungen besonders in der Landwirtschaft spürbar

80 Prozent der Kommunen in Japan spüren die Auswirkungen des Klimawandels

Einer Umfrage zufolge spüren etwa 80 Prozent der Kommunen in Japan die Auswirkungen des Klimawandels.

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Insbesondere in den letzten fünf Jahren haben die Schäden durch Naturkatastrophen zugenommen und der Klimawandel hat bereits spürbare negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft.

Weniger als 40 Prozent der Kommunen haben Maßnahmen gegen die Auswirkungen

Weniger als 40 Prozent der Kommunalverwaltungen haben allerdings damit begonnen Maßnahmen zur Schadensminderung zu entwickeln, wie sie im japanischen Gesetz zur Anpassung an den Klimawandel festgelegt worden sind.

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Aus der Umfrage geht auch hervor, dass viele Verwaltungen die Auswirkungen der Ausbreitung des Coronavirus auf ihre Projekte im Zusammenhang mit den Bemühungen zur Verringerung der Schäden durch die globale Erwärmung sehen.

Auf die Frage, ob Präfekturen zwischen den Steuerjahren 2015 und 2019 Auswirkungen durch den Klimawandel gespürt haben, gaben 38 Präfekturen und 17 Städte an, dass dies der Fall war.

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Nach Kategorie gaben 32 Präfekturen und 10 Städte oder 62,7 Prozent an, dass sie verschiedene Auswirkungen auf die Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft beobachteten, 30 Präfekturen und 16 Städte oder 68,7 Prozent gaben an, dass sie unter den Auswirkungen von Naturkatastrophen litten. 26 Präfekturen und 10 Städte oder 53,7 Prozent gaben an, dass die globale Erwärmung Auswirkungen auf die Gesundheit hat, wie zum Beispiel eine Zunahme von Hitzeschlägen.

Schritte, die unternommen werden, um Schäden durch die globale Erwärmung zu vermeiden und abzuschwächen, werden als Anpassungsmaßnahmen bezeichnet.

Mehrheit der Präfekturen hat keine Pläne für Zentren

In den letzten Jahren bestätigten immer mehr Regionen Japans die Auswirkungen der Klimaerwärmung, was im Dezember 2018 zur Durchsetzung des Climate Change Adaptation Act führte.

Im Rahmen des Gesetzes, das auf die Förderung von Anpassungsmaßnahmen abzielt, sind die Präfektur- und Kommunalregierungen aufgefordert, sich um die Einrichtung von Systemen zu bemühen, die als lokale Zentren für die Anpassung an den Klimawandel fungieren, um konkrete Maßnahmen in ihren Gebieten zu fördern.

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Der Umfrage zufolge gaben 24 Präfekturen und eine Gemeinde, also 37,3 Prozent, an, ihre lokalen Anpassungszentren aufgebaut zu haben, 11 Präfekturen und 17 Städte, also 41,8 Prozent, gaben an, sie hätten keine Pläne, solche Zentren einzurichten. Elf Präfekturen und zwei Städte, d.h. 19,4 Prozent, gaben an, dass sie eine Politik zur Vorbereitung solcher Zentren ausgearbeitet hätten.

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