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Gelockerte Corona-Maßnahmen machen es möglich

80 Prozent der Strände in Kanagawa werden im Sommer wieder öffnen

80 Prozent der Strände in der Präfektur Kanagawa werden in diesem Sommer für Badegäste wieder öffnen, da die Corona-Maßnahmen in Japan gelockert wurden.

Im vergangenen Jahr wurden sie wegen der Pandemie offiziell geschlossen, was bei vielen Menschen für Unmut gesorgt hatte.

Hürden für die Öffnung der Strände gesenkt

Die Präfektur hat die Hürden für die Öffnung der Strände gesenkt, was bereits für einen Ansturm an der Shohan-Küste, südlich von Tokyo, ausgelöst hat.

Einige Strandbetreiber äußerten sich allerdings besorgt darüber, dass diese Menschenmassen die Ausbreitung des Coronavirus weiter vorantreiben können. Auch bei den Kommunalverwaltungen gibt es Bedenken. In Kanagawa ist noch keine Ende der Pandemie in Sicht.

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Von 25 Betreibern bereiten aktuell 19 die Eröffnung vor und sechs planen im Moment, wie die Strände im Sommer geöffnet werden sollen.

Am 16. April schickte die Präfekturverwaltung Richtlinien an 13 Städte entlang der Küste und an die Strandbetreiber. Diese Richtlinien werden jedes Jahr neu verfasst und umfassen Punkte wie die hygienischen Bedingungen.

Die aktuellen Richtlinien beinhalten, dass jeder Strand Regeln zur Vermeidung von Infektionen aufstellen und einhalten muss. Dazu gibt es auch Beispiele, wie etwas, dass man die Besucher auffordern soll, Abstand zueinander einzuhalten.

Möglicher Ausnahmezustand dämpft die Freude

Im vergangenen Jahr wurden die Richtlinien verschickt, nachdem der erste Ausnahmezustand aufgehoben wurde. Dabei wurden Maßnahmen festgelegt, zum Beispiel, das Strandhäuser erst nach einer Voranmeldung geöffnet werden dürfen. Da die Zeit zur Eröffnung allerdings sehr knapp war, haben sich alle Strandbetreiber entschlossen, die Strände geschlossen zu lassen.

Da die aktuellen Richtlinien ungefähr denen für Restaurants und Bars entsprechen, haben sich in diesem Jahr viele Betreiber entschieden zu öffnen.

Einige sehen allerdings auch das Problem, dass wenn der Ausnahmezustand über die Präfektur verhängt werden solle, sie wieder schließen müssen, oder viel Geld für strengere Corona-Maßnahmen ausgeben müssen.

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