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Mehr als 2.000 Menschen werden seit 2011 vermisst

9 Jahre nach dem Tsunami von 2011 werden immer noch tausende Menschen vermisst

Am 11. März jährt sich zum neunten Mal das Tohoku-Erdbeben und damit der verheerende Tsunami. Nach all den Jahren hat sich eine Menge getan und die meisten Regionen sind wieder aufgebaut. Viel zu Tun gibt trotzdem noch, denn der Wiederaufbau ist noch lange nicht abgeschlossen und nur langsam erholen sich die Gemeinden. Zusätzlich werden weiterhin tausende Menschen vermisst.

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Am 1. März bestätigte die Nationale Polizeibehörde, dass 2.529 Personen nach wie vor als vermisst gelten. Die Todeszahlen in 12 Präfekturen sind hingen auf insgesamt 15.899 Personen gestiegen. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von zwei Menschen. Ein Körper wurde auf einer Baustelle in Iwate gefunden und der andere im Meer von Miyagi. In sechs Präfekturen sind Menschen nicht gemeldet worden, aber ihre Übereinstimmung sank um vier Personen, nachdem zwei Überreste identifiziert wurden.

Projekt der Polizei wurde beendet

Die höchsten Todeszahlen verzeichnet weiterhin die Präfektur Miyagi mit 9.543 Toten. Dahinter folgen Iwate mit 4.675 Toten und Fukushima mit 1.614 Toten. Die anderen Präfekturen machen zusammen die restlichen 67 Opfer aus. Allgemein sind 99,6 Prozent der Opfer identifiziert.

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Nur 49 Körper in Iwate und acht Körper in Miyagi konnten bis jetzt nicht zugeordnet werden. Menschen können weiterhin die Daten der Toten prüfen, wenn sie denken, dass es jemand ist, den sie kennen.

Neben den Zahlen der Vermissten und Toten veröffentlichte die Polizei ebenfalls die Zahlen ihres entsandten Personals. 1,42 Millionen Beamte und anderes Personal waren seit dem 11. März in den drei am stärksten betroffenen Präfekturen im Einsatz. Sie sollten bei der Sicherheit und beim allgemeinen Wiederaufbau helfen. Seit letztem März ist das Projekt beendet und die Polizisten wurden wieder abgezogen. Grund dafür war, dass sich die öffentliche Sicherheit wieder ausreichend verbessert hat.

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