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Vorbereitungen zum Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten laufen weiter

Abe bittet Chinas Vizepräsident um eine friedliche Lösung beim Hongkong-Konflikt

Nach wie vor kommt es in Hongkong zu massiven Protesten, die immer mehr an Brutalität und Willkür zunehmen. Viele betrachten die Situation mit großer Besorgnis und befürchten eine blutige Einmischung durch China. Aus diesem Grund bat der japanische Premierminister Shinzo Abe bei einem Treffen den chinesischen Vizepräsidenten um eine friedliche Lösung.

Am Mittwoch traf sich Abe mit dem Vizepräsidenten Wang Qishan, der wegen der Inthronisierung von Kaiser Naruhito in Japan war. Abe drückte dabei seine große Sorge wegen der Proteste in Hongkong aus. Er bat darum, den Konflikt auf eine friedliche Weise zu beenden.

Gleichzeitig machte Abe jedoch ebenfalls deutlich, dass er für ein selbständiges Hongkong ist und sich für die Reglung von zwei Systemen bei einem Land ausspricht. Daher seien nach dem Außenministerium Zurückhaltung und Gespräche angebracht.

China soll bei festgenommenem Professor positiv handeln

Vor einigen Monaten kam es in der Stadt zu Protesten, da die Regierung ein Gesetz verabschieden will, das die Auslieferung von Menschen nach China erlaubt. Die Bürger zeigten sich empört und sahen in dem Gesetz eine deutliche Einmischung in das deutlich freiere und liberale Hongkong durch China. Millionen gingen für friedliche Proteste auf die Straße, die jedoch mit der Zeit gewaltsam aufgelöst wurden.

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Abe bat zusätzlich Wang darum, einen japanischen Professor, der kürzlich wegen des Verdachts auf Spionage festgenommen wurde, gut zu behandeln und sich für eine Freilassung entscheiden.

Weiter wollen sie zusammen an den Vorbereitungen für den Staatsbesuch von Xi arbeiten, der nächsten Frühling nach Japan kommen soll. Es soll ein bedeutender Besuch sein und China erklärte, dass die bilateralen Beziehungen wieder auf einem normalen Kurs sind.

Trump gratuliert zur kaiserlichen Zeremonie

Abe trifft sich aufgrund der kaiserlichen Feierlichkeiten aktuell mit vielen ausländischen Politikern. Am Donnerstag traf er auf den südkoreanischen Premierminister Lee Nak-yon, um sich über die verschlechterte Beziehung zum Land zu unterhalten. Beide wollen den Konflikt entspannen und sich um förderliche Gespräche bemühen.

Am Mittwoch traf sich hingegen Kabinettschef Yoshihide Suga mit der amerikanischen Transportministerin Elaine Chao, die sich sehr geehrt fühlte, dass sie an der Zeremonie teilnehmen konnte.

Zuvor sprach US-Präsident Donald Trump bereits seine Glückwünsche für den Kaiser aus, für die sich Suga bedankte. Trump war bei der Zeremonie nicht anwesend, jedoch besuchte er schon im Mai mit seiner Frau als erste Staatsgäste den Kaiser direkt nach seiner Krönung.

Kyodo

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