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Abe will Trump erneut um Hilfe beim Entführungsproblem bitten

In einigen Tagen soll das zweite Gipfeltreffen zwischen dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un stattfinden. Viele Politiker sind bereits jetzt gespannt auf die Gesprächsthemen und den Ausgang des Treffens. Japans Premierminister Shinzo Abe will die Gelegenheit nutzen und Trump erneut um Hilfe bei dem Entführungsproblem bitten.

Während eines Telefonates Ende des Monats möchte er Trump bitten, das Thema beim Treffen anzusprechen und seine Ideen zur Lösung des Problems zu übermitteln. Schon letzten Juni, beim ersten Treffen zwischen den beiden Staatsoberhäuptern, sprach Abe mit Trump über das Entführungsproblem. Obwohl Trump versprach, sein Bestes zu geben, kam das Thema beim Treffen anschließend nicht zur Sprache, was Japan ziemlich enttäuschte. Ob der amerikanische Präsident erneut ein derartiges Versprechen macht, lässt sich bis jetzt nicht abschätzen.

Abe besuchte hingegen am Dienstag Familien der entführten Japaner. Noch immer warten sie auf die Rückkehr ihrer Söhne, Töchter und Geschwister. Der Premierminister machte ihnen jedoch Hoffnung und erklärte, dass er Trump um Mithilfe bitte. Abe ist entschlossen die Situation zu lösen und will dafür jede Gelegenheit nutzen. Gleichzeitig entschuldigte er sich, dass er es nach sechs Jahren Amtszeit nicht geschafft hat, die Opfer nach Hause zu bringen.

Es ist nicht klar, ob alle Opfer noch leben

Shigeo Iizuka, der Leiter der Gruppe der Hinterbliebenen, sagte zu Abe, dass sie nur ein ruhiges Leben mit ihren Angehörigen leben wollen. Er überreichte Abe die Handlungsrichtlinien der Gruppe, die die sofortige Freilassung aller Entführten fordern. Zusätzlich legten sie eine Nachricht für Kim Jong-un bei. In der machen sie deutlich, dass sie für eine Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zwischen Japan und Nordkorea sind, wenn alle Japaner bald nach Hause dürfen.

Noch Anfang des Jahres stellte sich Nordkorea stur, was die mindestens 17 entführten Japaner angeht, die seit den 70ern und 80ern im Land sind. Indirekt drohte der Norden sogar Japan und forderte, dass sie endlich die Sache ruhen lassen. Laut der Regierung verstarben alle Opfer schon vor Jahren oder waren nie im Land. Vor einigen Tagen widersprach Nordkorea dem allerdings, als sie bestätigten, dass zwei Entführte noch leben und wohl ein glückliches Leben mit ihren neuen Familien führen.

Quelle: NHK

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