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HomeNachrichten aus Japan"Abenomask" lösen erneut Kritik in Japan aus

Ungenutzte Masken sorgen weiterhin für hohe Kosten

„Abenomask“ lösen erneut Kritik in Japan aus

Die „Abenomask“, Stoffmasken, die die japanische Regierung zu Beginn der Pandemie an die Bevölkerung verteilt hat, sorgen erneut für Kritik in Japan.

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Laut der japanischen Regierung sind rund 82 Millionen dieser Masken ungenutzt eingelagert, was mehr als die Hälfte der 140 angeschafften Masken ausmacht.

Masken sorgten für Kritik und Spott

Die „Abenomask“ stießen bereits mehrfach auf Kritik, insbesondere der Plan, dass es zwei Masken pro Familie geben sollte und immer wieder wurde von verunreinigten Masken berichtet, die Haushalte erhalten haben.

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Außerdem waren die Masken für viele Menschen zu klein, was zu Spott über ein Bild, auf das der ehemalige Premierminister Shinzo Abe diese viel zu kleine Maske trägt, geführt hat. Was dazu geführt hat, das es mehrere Klagen gegen die Regierung gab.

Der stellvertretende Kabinettschef Yoshihiko Isozaki sagte auf einer Pressekonferenz, die Regierung habe die Verteilung von Stoffmasken an Haushalte beendet, sei aber dazu übergegangen, diese auf Anfrage an Altenpflegeeinrichtungen zu verteilen, was zu dem Überschuss geführt habe.

Dieses Bild sorgte in Japan für viel Spott.
Dieses Bild sorgte in Japan für viel Spott. Bild: Kyodo

„Abenomask“ kosten dem Steuerzahler weiterhin Geld

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Mittlerweile hat der Rechnungshof die Anschaffung der „Abenomask“ überprüft und wird sie ein seinen jährlichen Finanzprüfungsbericht aufnehmen.

Laut des Rechnungshofs hat die Anschaffung der Masken dem Steuerzahler etwa 11,5 Milliarden Yen (ca. 87 Millionen Euro) gekostet. Die Einlagerung kostete bisher noch einmal 600 Millionen Yen (ca. 4 Millionen Euro).

„Abenomask“ war am Mittwoch auf Twitter in Japan das Thema und die Oppositionsparteien kritisierten die Verschwendung von Steuergeldern im Vorfeld der Parlamentswahlen am Sonntag.

„Wir haben mehrmals gefordert, den Plan zu ändern, aber Premierminister Abe sah ihn als notwendig an“, twitterte die Politikerin Renho. „Jetzt trägt niemand, einschließlich Premierminister Abe, die Abenomask.“

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