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Protest wächst

Ablehnung in Japan gegen die Olympischen Spiele wächst

Einen Monat vor den Olympischen Spielen wird die Ablehnung der Menschen in Japan größer. Das zeigt sich zwar besonders online, aber es gehen auch immer mehr Menschen auf die Straße, um zu demonstrieren.

Am 23. Juni fand vor dem Gebäude der Stadtverwaltung von Tokyo eine Demonstration mit ca. 100 Teilnehmern statt, die eine Absage der Spiele forderten.

Ablehnung online größer als direkt auf der Straße

Im Gegensatz zur Ablehnung, die online geäußert wird, war die Demonstration entsprechend klein.

Viele Teilnehmer hielten Schilder mit Slogans gegen die Olympischen Spiele in Japanisch und Englisch hoch und skandierten: „Beendet die Olympischen Spiele, die das Leben der Menschen zerstören. Auf einen Schild stand „Sagt die geldgeilen Olympischen Spiele ab.“

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Außerdem forderten einige Teilnehmer, dass man das Geld für die Spiele lieber für Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie aufgeben sollte.

Organisiert wurde die Demonstration von Bürgerinitiativen, die sich bereits lange gegen die Spiele einsetzten.

Die Spiele stoßen allerdings nicht nur auf Ablehnung, gleichzeitig zur Demonstration fand in der Nähe eine Kundgebung statt, die sich für die Veranstaltung einsetzte.

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Das Hauptargument dort war, dass, wenn sich die Menschen versammeln, um ihre Ablehnung gegen die Olympischen Spiele öffentlich zu zeigen, man die Spiele auch durchführen kann.

Online-Proteste werden mehr

Die Spiele werden in Tokyo am 23. Juli eröffnet, trotz massiver Kritik von allen Seiten. Mehrere Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Menschen in Japan eine Verschiebung oder Absage möchten.

Eine Analyse von Social-Media-Daten zeigt, dass die Anzahl der Tweets und Retweets mit Hashtags gegen die Spiele zwischen dem 1. Januar und dem 23. Juni bei mehr als 97.000 lag.

Die Verbreitung dieser Tweets stieg in der Mitte dieses Monats sprunghaft an, was zeigt, dass die Ablehnung weiter steigt.

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