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Acht Jahre nach Atom-Gau in Fukushima – kontaminiertes Wasser immer noch ein großes Problem

Auch acht Jahre nach dem Atom-Gau im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi ist kontaminiertes Wasser ein großes Problem.

Bereits im vergangenen Jahr stellte sich heraus, dass ein System zur Reinigung von kontaminierten Wasser, einige radioaktive Stoffe nicht filtern konnte. Was bedeutet, dass das Wasser, dass in der Umgebung der Anlage gespeichert wird, aufwendig wiederaufbereitet werden muss.

Laut Tokyo Electric Power Co (Tepco), wird die Wiederaufbereitung voraussichtlich zwei Jahre dauern und einiges Personal, dass für die Demontage der vom Tsunami zerstörten Reaktoren gebraucht wird, abziehen. Da die Demontage voraussichtlich 40 Jahre dauern wird, könnte dies das Projekt weiter verzögern.

Da Tepco mittlerweile keinen Platz mehr hat um das Wasser zu speichern, wird mit erheblichen Zusatzkosten gerechnet.

Hinzu kommt, dass Experten eindringlich davor warnen, dass ein Erdbeben diese Tanks beschädigen könnte und so Fischern noch mehr erschweren, das Vertrauen der Verbraucher zurückzugewinnen. Die Fischer kämpfen bereits darum, dass von der NRA als harmlos eingestuftes Wasser in den Ozean geleitet wird.

Eine Kommission schlägt nun vor, dass Wasser, das mit Tritium versetzt ist, 123 Jahre zu lagern. Das würde dazu führen, dass das Wasser nur noch ein Bruchteil der Radioaktivität wie vor der Einlagerung hat.

Auch viele Anwohner hoffen, dass Tepco das Wasser weiterhin speichern wird.

Allerdings wird keine Lösung für das Platzproblem vorgeschlagen. Laut Tepco werden die Tanks 2020 zu 95 Prozent gefüllt sein. Die Firma baut zwar weitere Tanks an flachen und erhöhten Stellen, aber idealer Baugrund wird knapp.

Auf der anderen Seite glaubt NRA-Chef Toyoshi Fuketa, dass die Freisetzung in den Ozean zu einer Verdünnung führt und dies der einzige Weg sei, das Problem zu lösen.

Die Firma wartet nun auf die Entscheidung eines Gremiums, wann diese erfolgen wird, ist allerdings unklar.

Quelle: JZ

 

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