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Erneut müssen zahlreiche Tiere getötet werden

Achter Fall von Vogelgrippe in Japan gemeldet

Anfang des Monats wurde in der Präfektur Kagawa der Ausbruch der Vogelgrippe gemeldet. Seitdem sind wöchentlich neue Fälle hinzugekommen. Nun ist am Wochenende bereits der achte Ausbruch gemeldet worden und so allmählich droht die Situation für Japan zu eskalieren.

Am Samstag musste die Präfekturregierung von Kagawa einen weiteren Fall von Vogelgrippe in der Region bestätigen, nur einen Tag nachdem Fall sieben bestätigt wurde. Zum Ausbruch der Krankheit kam es auf einer Geflügelfarm in Mitoyo. Am Freitag hatte der Hof einen erhöhten Anstieg an toten Hühnern gemeldet.

Erneut müssen Zehntausende Hühner sterben

Daraufhin wurde ein Test auf den Virus durchgeführt. Es wurde dabei festgestellt, dass mehrere Tiere mit der Krankheit infiziert waren, weswegen es zu den üblichen Maßnahmen kommt. Alle 77.000 Tiere werden auf der Farm nach Angaben umgehend getötet, um eine Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern.

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Ein weiterer Gentest bestätigte, dass es sich um einen hoch pathogen Erreger des Virus handelt. Bereits bei dem ersten Ausbruch der Vogelgrippe, ebenfalls in Mitoyo, wurde eine sehr aggressive Eigenschaft der Grippe bestätigt.

Dass es mittlerweile der achte Fall ist, besorgt die Regierung. Zuletzt hatte die Vogelgrippe vor drei Jahren in Japan gewütet. Dass es nun zu relativ vielen Fällen in kürzester Zeit kam, lässt vermuten, dass die Grippe sich trotz Maßnahmen schnell ausbreitet.

Geflügelfarmen sind sehr wegen der Vogelgrippe besorgt

Geflügelfarmen in der Region sind deswegen weiterhin angehalten, ihre Tiere zu schützen und Hygienemaßnahmen einzuhalten. Wenn es zu einem Massensterben an Hühnern kommt oder zu anderen Hinweisen auf einen Ausbruch der Krankheit, sollen Farmen sofort handeln und die Hühner testen lassen.

Weiterhin sollen sie weder Tiere noch Produkte von ihnen transportieren oder verkaufen. Da die Vogelgrippe auch für Menschen gefährlich sein kann, wurde zusätzlich bereits vor Wochen der Export von japanischem Geflügel bis auf Weiteres gestoppt.

Für viele Farmen ist das ein großes Problem, da ihnen nun die Einnahmequelle wegbricht. Eine wirkliche Lösung gab es von der Regierung bis jetzt jedoch nicht und es wird befürchtet, dass es eine ähnliche Entwicklung wie mit der Schweinepest letztes Jahr geben wird.

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