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Achtung, fertig… Suchen! – Job-Suche in Japan

Es ist wieder diese Zeit des Jahres, in der es in Japan zahlreiche Job-Messen gibt. Denn alle Universitätsstudenten mit einer guten Berufsaussicht beginnen offiziell ab dem 1. März mit der Suche nach Arbeit. Ob auf Messen, bei Informationsveranstaltungen oder anderen Events – diese Zeit ist geprägt von Gesprächen mit potentiellen Arbeitgebern.

Ab dem 1. März ist diese Jagd nach dem richtigen und passenden Job jedes Jahr aufs Neue eröffnet. Dabei sind es hauptsächlich Studenten, die im Frühling des kommenden Jahres ihren Abschluss erhalten, die besonders von dieser Saison betroffen sind. Denn Unternehmen suchen dort junge Talente in einem fortlaufenden Verkäufermarkt. Jedoch ist in der Realität nicht alles ganz so geordnet, wie es scheint. Oft hat schon eine große Anzahl der Studenten einige Zeit vor dem offiziellen Beginn der Job-Such-Zeit ein informelles Angebot erhalten. Dies kann durch die Nutzung von Praktikantenprogrammen oder ähnliche Angebote zustande gekommen sein. Auf diese Weise konnten einige Studenten sich einen Vorsprung erarbeiten.

Eisuke Yoza, Junior-Student an einer Universität in Okayama, nahm an einer Messe teil. Diese fand in der Makuhari-Messe in der Mihama-Abteilung in Chiba statt. Er berichtet, wie die Situation sich auf ihn auswirkt. „Einige meiner Freunde haben bereits Stellenangebote erhalten. […] Aber ich bin nicht in Eile. […] Studenten, die älter sind als ich, haben nicht verzweifelt versucht, einen Job zu finden, aber alle erhielten Angebote.“ Der 20-jährige steht noch ganz am Anfang seines Studiums und doch muss auch er sich Gedanken über einen potentiellen Arbeitgeber machen. Deshalb besucht er die Job-Messe. Denn dort nehmen Anwerber aus mehr als 800 Unternehmen, darunter auch große Firmen wie Kaufhäuser und Reisebüros, teil. Yoza hofft, auch wenn er noch nicht verzweifelt und intensiv sucht, eine passende Firma zu finden.

Ein anderer Student, der eine private Universität in Tokyo besucht, kam ebenfalls zu der Messe. Er erklärte, dass er bereits von einem  Immobilienunternehmen ein Angebot erhalten habe. Dennoch wolle er seine Entscheidung nicht voreilig treffen und seine Auswahl auf die richtigen Unternehmen eingrenzen. Dazu wolle er Anwerber verschiedener Unternehmen treffen. Erst danach könne er seine Job-Suche in vollem Gange beginnen.

Japan hat klare Regeln für die Job-Suche

Gemäß den aktuellen Richtlinien für die Anwerbung von Studierenden dürfen Unternehmen ab dem 1. März eine Informationsveranstaltung abhalten. Diese Regel schreibt die japanische Unternehmensföderation Keidanren so vor. Nach der Phase der Information für die arbeitssuchenden Hochschulstudenten folgt die der Interviews. Ab dem 1. Juni dürfen diese beginnen. Meist findet der Anwerbungsprozess jedoch vor dem offiziellen Zeitplan statt.

Laut Recruit Career Co., einem führenden Job-Informations-Unternehmen, fanden in diesem Jahr einige der Anwerber zum 1. Februar eine Stelle. Sie gaben an, etwa 5,8 Prozent der Absolventen hatten zu diesem Zeitpunkt bereits ein Angebot oder sogar schon einen Job. Das sind 1,3 Punkte mehr als noch im Jahr zuvor. Dies liegt zum Teil auch daran, dass die offiziellen Richtlinien eben genau das sind – Richtlinien und keine Regeln. Unternehmen versprechen sich von der frühzeitigen Anwerbung gute neue Arbeitskräfte und einen Vorteil auf dem Markt im kommenden Jahr. Lediglich die Firmen, die ihren Auswahlprozess noch nicht begonnen haben, führen voraussichtlich im März und April die Interviews und unterbreiten dann informelle Angebote.

Quelle: Asahi Shimbun

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