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Die Polizei denkt an neue Maßnahmen, um die Zahlen zu senken

Ältere Autofahrer verursachten seit Jahresbeginn mehr als 100 tödliche Unfälle

In den letzten Monaten sorgten gleich mehrmals Autounfälle für Aufsehen, die ältere Menschen verursachten. Aus dem Grund stellten sich viele erneut die Frage, ob alte Menschen überhaupt noch fahren sollten oder wie die Regierung Unfälle reduzieren kann. Dass Maßnahmen dringend notwendig sind, zeigen die aktuellen Zahlen. Alleine in den ersten vier Monaten dieses Jahres gab es mehr als 100 tödliche Unfälle durch Senioren.

Die National Police Agency gab bekannt, dass es insgesamt 109 tödliche Unfälle gab, die Fahrer über 75 Jahren verursachten. Darunter befindet sich ebenfalls der Fall im April, bei dem ein 87-jähriger Mann in Tokyo bei einem Unfall ein dreijähriges Mädchen und ihre Mutter tötete.

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Sollten die Zahlen in den weiteren Monaten steigen, besteht die Möglichkeit, dass es zu Ende des Jahres ein neues Rekordhoch gibt. Letztes Jahr gab es insgesamt 460 tödliche Unfälle durch Senioren. Das war bereits ein Anstieg von 42 Fällen.

Aus dem Grund denkt ein Expertengremium der Polizei nun über Maßnahmen nach, um einen weiteren Anstieg zu verhindern. In erster Linie soll es dabei um ältere Fahrer gehen, deren kognitive Fähigkeiten nachlassen und die so eine Gefahr für den Verkehr darstellen. Laut der Polizei sind jedoch ältere Personen allgemein ein höheres Risiko, wenn ihre körperlichen Fähigkeiten eingeschränkt sind.

Aus diesem Grund ermutigt die Behörde erneut Senioren, lieber ihren Führerschein abzugeben. Im letzten Jahr gaben insgesamt 292.000 Personen ab 75 Jahren ihren Führerschein ab. Das ist ein deutlicher Anstieg von 38.000 mehr als 2017. Allgemein müssen alle älteren Fahrer ab 75 Jahren mittlerweile einen Test machen, um ihren Führerschein zu behalten. Nur wer den Test zu den kognitiven Fähigkeiten besteht, darf weiterfahren.

Quelle: NHK

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