Älteste Wasserräder Japans nach Überschwemmung wieder in Betrieb

Die drei Wasserräder in Asakura in Fukuoka sind mehr als 200 Jahr alt und sind in Japan die ältesten ihrer Art. Doch bei den starken Regenfälle und der Schlammlawine 2017 in der Region wurden sie verschüttet. Am Sonntag nahmen sie im Beisein von mehreren jubelnden Kindern den Betrieb wieder auf.

Die Bauern hielten eine Zeremonie ab, bei der sie für eine gute Reisernte beteten. Anschließend öffnete die Stadt feierlich das Schleusentor des Bewässerungskanals. Die Strömung setzte zur Freude der Anwohner die reparierten Räder wieder in Bewegung. Die Räder helfen nun die anliegenden Reisfelder ausreichenden zu bewässern.

Anwohner gruben die Räder nach der Naturkatastrophe im Juni aus fast fünf Metern Schlamm aus und reparierten sie. Die sogenannten „Triple Water Wheels“ gelten laut Zentralregierung als historisches Denkmal, da sie die ältesten aktiven Bewässerungswasserräder sind. In der Stadt gelten sie nun als Symbol des Wiederaufbaus.

Neben den berühmten Exemplaren beschädigte die Schlammlawine vier weitere Räder, die ebenfalls wieder in Betrieb sind. Alle zusammen sind für 60 Prozent der Bewässerung der Reisfelder zuständig. Wenn alles planmäßig verläuft, können die Bauern in Oktober den Reis ernten.

Quelle: NHK

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