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HomeNachrichten aus JapanAffen in Kyoto greifen mehrere Passanten an

Affen in Kyoto greifen mehrere Passanten an

Kyoto ist nicht nur für seine Sehenswürdigkeiten bekannt. Die zahlreichen Makaken-Affen locken ebenfalls Touristen an. Doch mittlerweile warnt Kyoto vor den Tieren, die in der letzten Zeit viel Ärger verursachten. Sie griffen bereits mehrere Personen an und verletzten sie.

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Unter anderem gab es einen Vorfall am Chion-In-Tempel im Higashiyama-Bezirk. Ein Affe biss eine etwa 60-jährige Touristin und verletzte sie leicht. Grund für den Angriff war laut einem Polizisten ein Regenschirm. Ein Jungtier zeigte großes Interesse an dem Gegenstand. Plötzlich tauchte ein erwachsenes Tier auf, vermutlich ein Elternteil, und biss die Frau.

Zu drei weiteren ähnlichen Angriffen kam es ebenfalls kürzlich an dem Tempel. Ein weiterer Affe biss ein zehnjähriges schwedisches Mädchen in einem anderen Teil der Stadt. Am Otani-Mausoleum kam es am 22. März hingegen zu einem Angriff auf eine 89-jährige Frau, nur Kilometer von Chion-In entfernt. Schon Anfang März warnte deswegen die Stadtregierung vor den Tieren, die aktuell aufgrund des Nachwuchses besonders aggressiv sind.

Aus dem Grund verteilen Beamte seit wenigen Tagen Broschüren mit Warnhinweisen. Neben Japanisch sind sie auch in Englisch und anderen Sprachen, damit möglichst viele Touristen sie verstehen. In den Hinweisen heißt es, dass Menschen sich den Affen nicht nähern, sie füttern oder fotografieren sollen.

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Quelle: NHK

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