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Amokfahrer von Shibuya besaß 100 Liter Kerosin

An Neujahr geschah in Japans Hauptstadt Tokyo im Shibuya-Distrikt das Unfassbare. Ein Mann fuhr mit einem gemieteten Wagen mitten in eine Menschenmenge und verletzte 9 Menschen. Kurz darauf nahm ihn die Polizei fest.

Kazuhiro Kusakabe, 21, stammt aus Neyagawa, Osaka Präfektur. Er mietete schon am 30. Dezember dort einen Wagen. Nun kam heraus, dass er außerdem 100 Liter Kerosin kaufte. Bei der Verhaftung fand die Polizei 20 Liter davon, zusammen mit einem Hochdruckreiniger. Der Verhaftete gab an, dass er in Shibuya eigentlich etwas anders geplant hatte. Er wollte laut eigenen Angaben mithilfe des Hochdruckreinigers Kerosin versprühen und dann den Tempel anzünden. Dieser war zum Zeitpunkt des Angriffs gefüllt mit zahlreichen Neujahrsbesuchern.

Kurz vor der Durchführung seines ersten Plans entschied der junge Mann sich jedoch um. Er sagte der Polizei, der Hochdruckreiniger habe nicht so funktioniert, wie er es sich gedacht hätte. Daher sei er dann stattdessen mit dem gemieteten Wagen in die Fußgänger auf der Takeshita Street im Harajuku Distrikt, bei Shibuya gefahren. Dabei verletzte er neun Menschen, zu denen auch ein 19-jähriger Student gehört, der noch immer in kritischem Zustand ist. Daraufhin verhaftete die Polizei Tokyos Kusakabe unter dem Verdacht des versuchten Mordes.

Die Polizei vermutet, dass der Täter den im Auto gefundenen Hochdruckreiniger nicht nur für diesen Anschlag in Shibuya nutzen wollte. Der Angriff in Tokyo sei dabei der erste von mehreren geplanten an zufällig ausgewählten Zielorten gewesen. Darauf deutete auch die unglaubliche Menge des gekauften Kerosins hin. Zunächst fand die Polizei bloß 20 Liter der brennbaren Flüssigkeit, doch es kam heraus, dass Kusakabe in Osaka fast fünfmal so viel erworben hatte.

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

SourceNHK

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