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Anime-Seiten-Kooperationsprojekt Vol. 4: Interview mit dem Anime-Studio Yaoyorozu

Japanische Anime sind aktuell beliebter als je zuvor. Diese Interview-Reihe mit Anime-Studios erzählt von den Prozessen und Emotionen hinter den Kulissen, die in die Erschaffung eines Anime einfließen.

Im Rahmen des Anime-Kooperationsprojektes sprechen wir mit kreativen Köpfen, die an der Produktion beteiligt sind. Es ist ein groß angelegtes Projekt, das in Zusammenarbeit mit Anime-Newsseiten auf der ganzen Welt durchgeführt wird, wie zum Beispiel Anime!Anime!, Tokyo Otaku Mode, die große chinesische Seite Bahamut, die deutsche Webseite Sumikai und weitere.

Als Sie noch Senior im College waren, gründeten Sie Tsubasa Records, Sie kommen also ursprünglich aus der Musikszene. Wie kam es zu Ihrem Interesse an der Anime-Industrie?

Fukuhara: Um das Jahr 2009 herum häuften sich die Probleme auf der Arbeit und ich kam persönlich an einen Punkt, an dem ich nicht mehr weiterarbeiten wollte. Zu dieser Zeit hat mir jemand beiläufig einen Anime empfohlen. Als ich diesen sah, weckte er in mir ein ungeahntes Interesse und ich beschloss, künftig in der Anime-Industrie arbeiten zu wollen.

Da ich immer nur im Musikbusiness tätig war, hatte ich zu dieser Zeit noch keine Kontakte in der Anime-Industrie. Ich dachte mir aber, dass sich sicher einige Chancen auftun würden, wenn ich Titel im Akihabara-Style entwerfe. Ich arbeitete gerade in Idol-Programmen und promotete Vocaloid, als ich Sadahiro Terai von Just Productions traf.

Herr Terai ist dafür bekannt mit Tsunku, den Produzenten von Gruppen wie Morning Musume und Berryz Kobo, zusammenzuarbeiten. Kannten Sie ihn, bevor Sie in die Anime-Industrie einstiegen?

Fukuhara: Ich bin ihm einmal begegnet, als ich noch Senior im College war. Als wir uns wieder trafen, lud er mich dazu ein, mit ihm zusammenzuarbeiten und wir entwickelten Straight Title Robot Anime (2013).Anime-Seiten-Kooperationsprojekt Vol. 4: Interview mit dem Anime-Studio Yaoyorozu 1Herr Terai kümmerte sich um das Fundraising, während ich den Kontakt zu MMD-Schöpfern, die an Websites wie Niconico Douga arbeiteten, suchte. Nachdem die Nikkei Entertainment einen Artikel über diesen Anime (nur auf Japanisch) veröffentlichte, kam das Nippon Television Network auf mich zu und bot mir an, dort einen neuen Anime zu machen. Aus der Zusammenarbeit entstand Tesagure! Bukatsu-mono (2013). Da ich nach einem Treffen auf der Comiket immer mit Tatsuki zusammenarbeiten wollte, hab ich die Chance einfach beim Schopf gepackt und ihn gebeten, mit mir zu arbeiten.

Sie haben zu dieser Zeit das Studio Yaoyorozu gegründet.

Fukuhara: Da Herr Terai und ich zwar gemeinsam an einem Titel arbeiteten, aber von unterschiedlichen Unternehmen finanziert wurden, war schnell unklar, wie wir auf diese Weise Rechnungen und Finanzen verwalten können. In einem solchen Fall ist es schlicht besser, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Da Anime-Fans viel Wert auf Animestudios und deren „Namen“ legen, hatte ich die Absicht, ihren Fokus auf eine Marke zu legen. Das ist besser als darüber Verwirrung zu stiften, wer denn nun für das Werk verantwortlich ist.

Yoshitada Fukuhara im Interview
© Tokyo Otaku Mode (TOM)

Haben sich für Sie eigentlich Schwierigkeiten ergeben, als Sie den Sprung von der Musik- in die Anime-Industrie wagten?

Fukuhara: Die Anime-Industrie ist so hart, dass selbst etablierte und einflussreiche Studios Episoden streichen müssen. Bei einem neu gegründeten Studio besteht diese Gefahr natürlich umso mehr. Da ich keinerlei Erfahrungen in der Branche hatte und auch keine Spezialisierung vorweisen konnte, habe ich erst recht hart gearbeitet und meine ganze Seelenkraft in jeden einzelnen Titel gesteckt. In der Musikindustrie kann man ein Album innerhalb von drei Monaten produzieren, aber die Produktion eines Anime dauert in der Regel mindestens 1 bis 2 Jahre. Aus diesem Grund habe ich mich von meinem CEO-Posten bei Tsubasa Plus (jetzt Tsubasa Records) zurückgezogen, um mich fortan nur noch auf Anime zu fokussieren.

Anime-Seiten-Kooperationsprojekt Vol. 4: Interview mit dem Anime-Studio Yaoyorozu 2
(C)てさぐれ︕製作委員会

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(C)(※ネタバレ注意)最終回は⽣でライブやるかも委員会

Yaoyorozu – Ein Studio, das sich auf Tatsuki als Schöpfer konzentriert

Seit Kemono Friends zu einem Hit geworden ist, haben Sie viel Aufmerksamkeit für Ihre anderen Werke wie Tesagure! Bukatsu-mono und Minarai Diva bekommen – allesamt Werke, die sich erheblich von den Produktionen anderer Studios unterscheiden. Haben Sie über ein Konzept für Yaoyorozu nachgedacht, als Sie das Studio gründeten?

Fukuhara: Es war nicht so, als hätten wir gedacht: „Komm, wir treiben das Ding voran wie Rockstars“. Wir haben lediglich das gegeben, was wir konnten und hart daran gearbeitet. Weil wir einen späten Start hatten, mussten wir sowohl unsere Personalressourcen als auch die Kosten kontrollieren.

So haben wir beispielsweise Straight Title Robot Anime gemacht, weil man die Roboter nicht mit den Zeilen der Synchronsprecher lippensynchronisieren musste (lacht). Ich habe wirklich verzweifelt nach Dingen gesucht, die man trotz unserer begrenzten Möglichkeiten machen konnte. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, dann konnte ich meine musiktechnische Erfahrung in der Analyse von Zielgruppen gut für das Anime-Business nutzen.

Heute ist Yaoyorozu zu einem Studio geworden, das sich auf Tatsuki als Schöpfer konzentriert. Er ist für alle kreativen Prozesse verantwortlich. Herr Terai kümmert sich um die geschäftliche Seite und ich fungiere quasi als Brücke zwischen diesen beiden. Yaoyorozu wird also auch weiterhin ein Studio bleiben, das genau das verkörpert, was Tatsuki schaffen will.

Wie würde denn ein Titel aussehen, der nicht aus der Feder von Tatsuki stammt?

Fukuhara: Dann wäre Yaoyorozu auch nicht daran beteiligt. Wäre es ein Titel, der ausschließlich unter meiner Regie entstehen würde, dann würde ich ihn unter Just Production laufen lassen.

Hat die Beziehung zwischen Yaoyorozu und Tatsuki Ähnlichkeiten mit der Bindung des Studio Ghibli zu Hayao Miyazaki?

Fukuhara: Ich weiß nicht wirklich, wie das in anderen Studios läuft, aber so könnte es sein. Für Yaoyorozu kann ich nur sagen, dass es nicht viele Schöpfer gibt, die über ein so ausgezeichnetes Talent verfügen wie Tatsuki. Daher ist es das Beste, wenn wir den Fokus auch auf ihn legen.

Anime-Seiten-Kooperationsprojekt Vol. 4: Interview mit dem Anime-Studio Yaoyorozu 4
© Tokyo Otaku Mode (TOM)

Wie sieht die Beziehung zwischen Just Production und Yaoyorozu aus?

Fukuhara: Just Production ist für die Planung der Anime verantwortlich, während Yaoyorozu sich auf den kreativen Prozess konzentriert. Just Production verfügt über eine Voice-Action-Abteilung, sowie S-TAR7, eine Tochtergesellschaft, die sich um die Tonproduktion kümmert und unsere Programme für Sprecher und Schauspieler verwaltet. Es ist nicht unser Anliegen, ein riesiges Konglomerat zu werden. Wir schaffen lediglich ein System, in dem wir Serien mit Unternehmen innerhalb der Gruppe abschließen können.

Die Anime-Industrie von heute konzentriert sich zunehmend auf Produktionskommittees und nicht mehr auf einzelne Schöpfer. Vor diesem Hintergrund ist es beachtlich, dass Sie Tatsuki so hervorheben.

Fukuhara: Sowohl Herr Terai als auch ich haben bisher Künstler aus der Musikbranche promotet. Vielleicht ist das der Grund, warum wir uns auf den Künstler und nicht auf einzelne Titel konzentrieren.

Tatsuki ist ein Schöpfer, der das Wort „Genie“ verkörpert

Was für eine Art von Schöpfer ist Tatsuki Ihrer Meinung nach?

Fukuhara: In der Musikbranche habe ich bereits mit vielen Menschen zusammengearbeitet, die den Ruf eines „Genies“ hatten. Für mich ist aber nur Tatsuki als Schöpfer die angemessene Verkörperung dieses Begriffs.

Erzählen Sie uns mehr darüber.

Fukuhara: Tatsuki ist ununterbrochen am Arbeiten. Hört man das Wort „Genie“, dann denken viele Menschen fälschlicherweise an jemanden, der einfach aus dem Nichts Ideen entwickeln kann. Ich habe für mich festgestellt, dass das nicht so funktioniert. Für mich ist nur derjenige ein „Genie“, der sich auch extrem darum bemüht, diesen Titel tragen zu dürfen.

Im Fall von Tatsuki bin ich mir nicht sicher, ob sich sein Schaffen dadurch auszeichnet, dass er Drehbücher und Storyboards schreibt und alles selbst dirigiert oder ob es das konstante Wechseln zwischen seinen Aufgaben ist, das ihn so besonders macht. Wenn ihn das Schreiben eines Skripts beispielsweise ermüdet, dann beginnt er eben mit dem Modellieren und wenn er davon müde wird, dann widmet er sich dem Skizzieren. So kann das ewig weitergehen und am Ende des Ganzen hat er einen kompletten Anime ins Leben gerufen (lacht).

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© Tokyo Otaku Mode (TOM)

Tatsuki erstellt selbst einen Anime, wenn er eine Auszeit macht. Das kann man wohl als Talent bezeichnen.

Fukuhara: Tatsuki arbeitet so hart und unerschöpflich, dass es nahezu unhöflich ist, das nur als Talent zu bezeichnen. Mich fasziniert an ihm auch die Tatsache, dass er seine Leser nicht als Fans bezeichnet. Er nennt sie „Kunden“, weil er das Ziel verfolgt, ihnen Freude zu bereiten. Entscheidet er sich für ein neues Werk, dann wählt er das Design, das seine „Kunden“ am ehesten erfreuen würde, statt seine Vorlieben auszuwählen. Um die Zufriedenheit seiner Zuschauer und Kunden zu garantieren, geht er keinerlei Kompromisse ein.

Müssen Sie ihm als Produzent dann überhaupt jemals nahelegen, mehr an die Kunden zu denken?

Fukuhara: Tatsuki denkt immer primär daran, was dem Titel und dem Kunden zugute kommt, also brauche ich ihm gar nichts zu sagen. Als Produzenten übernehmen wir nur die Kleinigkeiten, die er nicht erledigen konnte.

Hat Yaoyorozu schon in etwa seinen eigenen Charakter als Studio definieren können?

Fukuhara: Da Tatsuki alles Kreative überwacht, sind wir in der Lage, unseren Flow anzupassen und Dinge neu zu gestalten. Ich denke, dass das in anderen Studios nahezu unmöglich ist. Auch wenn wir bereits beim Filmen angekommen sind, können wir noch einmal zurückgehen und das Storyboard ändern. Zwar ist das eine Belastung für unser Team, aber es ermöglicht uns, ein Werk zu schaffen, mit dem am Ende jeder Einzelne zufrieden ist.

Außerdem haben wir ein kleines Team von hochqualifizierten Mitarbeitern, die in der Lage sind, eine unglaubliche Menge an Arbeit in kürzester Zeit zu erledigen. Das liegt zum Teil auch an unserer Struktur und unserem Arbeitsstil.

Diese Produktionsstruktur wurde auch beim Entstehungsprozess von Kemurikusa, dem neuen Anime, der nächstes Jahr ausgestrahlt wird, angewendet. Haben Sie die Anzahl der Leute, die daran arbeiten, erhöht?

Fukuhara: Im Gegensatz zu Kemono Friends…Ja, ein bisschen.

Nur ein bisschen also?

Fukuhara: Wie ich bereits erwähnte, sind wir sehr vorsichtig bei der Auswahl unserer Mitarbeiter. Es wird schwierig, mit jemanden zusammenzuarbeiten, der unsere Intentionen und unsere Anschauungen nicht teilt.

Warum Kemurikusa auf Kemono Friends folgt

Besprechen wir Kemurikusa, Ihr neues Werk. Es ist eine Adaption des gleichnamigen Anime, den Tatsuki zwischen 2010 und 2012 machte, als er noch bei irodori war. Warum haben Sie sich dazu entschieden, den Titel zu einer TV-Serie zu machen?Anime-Seiten-Kooperationsprojekt Vol. 4: Interview mit dem Anime-Studio Yaoyorozu 6

Fukuhara: Zwar hätten wir eine völlig neue Geschichte schreiben können, aber wir wollten unsere Produktion auch so schnell wie möglich bekanntgeben. Kemono Friends war auch eine Adaption mit einer groben Weltanschauung, aber ich wollte, dass jeder weiß, wie interessant Tatsukis Weltsicht, seine Geschichte und sein Skript sind. So kam es dazu, dass ich mich dazu entschied, die Geschichte fortzusetzen.

Als wir beschlossen, Kemurikusa zu machen, murmelte Tatsuki nur: „Das wird schwierig…“ (lacht). So sehr wollte er sich in dieses Werk stürzen. Wir kämpfen noch immer damit. (?)

Da dies Ihr erster Titel nach Kemono Friends ist, bin ich sicher, dass Ihre Fans hohe Erwartungen haben.

Fukuhara: Ich möchte wirklich, dass die Leute die letzten zwei Jahre ausblenden und sich vollkommen entspannen, wenn sie das Werk sehen. Sie sollten es am liebsten als einen Anime von einem brandneuen Regisseur betrachten (lacht).

Dennoch sollte die Unterstützung von Leuten, die wegen Kemono Friends zu Fans von Tatsuki und Yaoyorozu geworden sind, bei der Umsetzung eines Originalwerks von Tatsuki als TV-Serie ziemlich groß sein.

Fukuhara: Das ist natürlich wahr. Wir haben tatsächlich erwogen, den neuen Titel durch Crowdfunding zu finanzieren. Ich bin umso glücklicher, dass unser Werk es nun ins öffentliche Fernsehen geschafft hat.

Tatsukis Leser und ihre Suche nach Ostereiern

Mich würde interessieren, was Sie über die Popularität von Kemono Friends denken. Haben Sie sich schon mal die Zeit genommen und den Erfolg eingehend analysiert?

Fukuhara: Natürlich liegt das zum Einen an der Kreativität des Schöpfers, aber es sind vor allem die Zuschauer, die den Erfolg bestimmen und wir sind wirklich gesegnet, so ein großartiges Publikum zu haben.

Ich denke, dass Anime mit jeder Menge Details und Fixierungen gemacht werden. Wenn wir uns zum Beispiel auf das Verstecken von 10 sogenannten „Ostereiern“ konzentrieren, dann erwarten wir, dass die Zuschauer nur rund ein oder zwei davon finden können.

Aber Fans, die die Arbeiten Tatsukis wirklich studiert und gesehen haben, taten ihr Bestes, um auch alle Ostereier ausfindig zu machen und anderen bei der Suche zu helfen. Daran sieht man, dass die explosive Popularität von Kemono Friends letztendlich den Fans zu verdanken ist.

Wenn wir unsere Arbeit beispielsweise mit einem Restaurant vergleichen würden, dann ist es so, als ob man den Kunden genau zur richtigen Zeit eine Tasse heißen Tee reicht. Das erhöht die Zufriedenheit und den Komfort der Kunden, denn das Restaurant liefert eben jene sorgfältige Aufmerksamkeit, die der Kunde genießt und auf die Tatsuki und seine Mitarbeiter bestehen. Auch ich möchte weiterhin für und mit Kunden zusammenarbeiten, die das Angebot von Tatsuki zu schätzen wissen und honorieren.

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© Tokyo Otaku Mode (TOM)

Können wir also erwarten, dass Kemurikusa mit einigen Ostereiern gespickt ist?

Fukuhara: Wir bereiten uns darauf vor, einen Laden zu eröffnen, um eben jene Erwartungen so gut wie möglich zu erfüllen.

Als welche Art von Studio sehen Sie Yaoyorozu?

Fukuhara: Wir sind ein Studio, das Kreativität in den Vordergrund stellt. „Kreativität an erster Stelle“ ist etwas, das auch Herr Terai immer wieder wiederholt. Wir wollen ein Studio sein, dass die Wünsche und Vorstellungen der Schöpfer in die Realität umwandelt. Das ist die Flagge und die Idee hinter unserem Wirken.

Für dieses Interview haben wir 300 internationale Anime-Fans gefragt, was sie schon immer von Produzenten und Regisseuren der Branche wissen wollten. Eine der am häufigsten gestellten Fragen war: „Wie kommt man bloß auf so wunderbare Ideen?“ Was denken Sie dazu?

Fukuhara: Zur Beantwortung dieser Frage lohnt sich ein Blick auf den Entstehungsprozess der Werke. Vergleicht man Produzenten und Schöpfer, dann würde ich sagen, dass Produzenten die Dinge von weit her durch ein Teleskop betrachten. Schöpfer hingegen betrachten die Dinge gründlich durch ein Mikroskop.

Tatsuki neigt dazu, die Dinge sorgfältig und aus der Nähe zu betrachten. So sieht er die Dinge durch einen ganz anderen Filter als ich. Es ist wichtig, dass er eben jenen Filter schon seit seiner Kindheit immer weiter kultiviert hat. Will man ein Schöpfer werden, dann muss man die Dinge genauer betrachten und diesen gewissen Filter aufbauen.

In Tatsukis Fall kommt dieser Filter von seinem unermüdlichen Anime-Schaffungsprozess. Es ist wirklich überzeugend zu sehen, wie viel er arbeitet und wie er seine eigenen Ideen in seine Anime-Werke mit einbindet. Als Produzent habe ich die Aufgabe, ihm als Partner den Rücken zu decken. Sollte er mal den Fokus verlieren oder verunsichert sein, dann sollte ich mein Teleskop aufheben und ihn sicher zum Ziel führen.

Durch den Support der Zuschauer wurde Kemono Friends zu einer riesigen Bewegung. Nun verraten Sie uns mal aus der „Schöpfer-Kunden“-Perspektive, welche Unterstützung ihre Kunden leisten können, um Sie noch glücklicher zu machen.

Fukuhara: Ich glaube, dass ein Werk, sobald es veröffentlicht wird, zum Eigentum des Kunden wird. Das Wichtigste ist also, dass er es genießen kann. Wenn wir über den neuen Kemurikusa reden, dann wünsche ich mir, dass unsere Kunden ihn erstmal genau anschauen. Natürlich interessieren mich die Rezensionen, also lese ich diese im Internet (lacht). Ich bin zum Beispiel sehr glücklich, wenn Kunden Fanart entwerfen. Alle sollen unsere Werke genießen können.

Yaoyorozu hat noch keine lange Geschichte und wir sind ein kleines Studio, aber wir arbeiten aufrichtig daran, unseren Werken zu einer gewissen Qualität zu verhelfen. Bitte unterstützt uns auch in Zukunft.

Nun bist Du gefragt, Du kannst dem Studio eine Nachricht schicken:

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