Anteil der Ausländer in Japan steigt rekordverdächtig

Die japanische Bevölkerung hat seit Jahren mit einem rapiden Bevölkerungsrückgang zu kämpfen. Die Alterung der Gesellschaft nimmt stetig zu. Dagegen verzeichnet das Land aber einen starken Anstieg der nicht-japanischen Bevölkerung. Das Innenministerium gab am Mittwoch, den 11. Juni, die aktuellen Zahlen bekannt.

Die neuesten Zahlen zeigen, dass der Anteil der Ausländer in Japan stark zugenommen hat. Über Zahlen der Standesämter zusammengetragen, gab das Innenministerium 3 Rekordzahlen bezüglich des Zuzuges von Nicht-Japanern bekannt: Am 1. Januar 2018 stieg der Anteil der nicht-japanischen Bürger um 174.228 auf 2,49 Millionen, ein Plus von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit gleichen die Migranten den durch die Alterung der Gesellschaft verursachten Arbeitskräftemangel in Japan wieder aus.

Den höchsten Anstieg ausländischer Einwohner verzeichnet dabei die Präfektur Kumamoto, und zwar um 16,64 Prozent. Viele dort ansässige große Betriebe verpflichten ausländische Praktikanten im technischen Bereich. In 14 weiteren Präfekturen, darunter Kagoshima und Shimane, stieg der Anteil Nicht-Japaner um 10 Prozent. Auch in anderen Präfekturen ist ein Anstieg der Zahlen zu erkennen. Die Ausnahme bildet Nagasaki. Die Zahl der dort im Schiffbau beschäftigten, ausländischen Arbeitskräfte schwankt stark je nach Saison.

Seit 2012 gestattet in Japan eine Regelung jedem zugezogenen Nicht-Japaner die Registrierung als Einwohner. Seitdem stieg der Anteil der Ausländer um 20 Prozent, der Zuwachs von 7,5 Prozent zum Jahr 2017 ist dabei der größte. Dagegen verzeichnet die japanische Bevölkerung einen ständigen Rückgang ihrer Einwohnerzahl. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Bevölkerung um etwa 374.000 (0,30 Prozent) und steht bei momentan 125.209.603 Einwohnern. Seitdem 2010 die Zahlen zu sinken begannen, ist das nun der bisher stärkste Bevölkerungsrückgang in knapp 9 Jahren. Ausnahmen sind Tokyo und die drei benachbarten Präfekturen Kanagawa, Chiba und Saitama sowie die Präfekturen Aichi und Okinawa.

Die momentane Gesamtbevölkerung Japans beträgt 127.707.259 Einwohner inklusive ausländischer Mitbürger. Der Anteil der produktiven japanischen Bevölkerung (Alter 15-64 Jahre) beträgt 74.843.915, was einem Rückgang von 682.801 (0,90 Prozent) entspricht. Der Anteil Jugendlicher bis 14 Jahre beträgt 15.735.692. Die ältere Bevölkerung ab 65 Jahren nahm unterdessen mit 34.629.983 weiter zu. Schuld ist die rückläufige Geburtenrate. Der demografische Wandel birgt für Unternehmen die Risiken eines Fachkräftemangels.

Die Lösung liegt in der gewollten Arbeitsmigration ausländischer Arbeitskräfte nach Japan. Nach Angaben der japanischen Regierung soll ein neuer Aufenthaltsstatus geschaffen werden, der es Nicht-Japanern erlaubt, nach Abschluss ihres Trainee-Programms für weitere 5 Jahre einem Beschäftigungsverhältnis in Japan nachzugehen. Kabinettschef Yoshihide Suga sagte auf einer Pressekonferenz am 11. Juli, dazu müsse ein leichteres Umfeld für die Aufnahme von Ausländern geschaffen werden, um die Integration zu ermöglichen. Dazu zählen Branchenangaben, Stärkung des Verwaltungssystems bezüglich des Aufenthaltsstatus und die Unterstützung der Sprachausbildung. Die entsprechenden Kabinettssitzungen dazu beginnen im Juli.

Quelle: Asashi Shimbun

2 Kommentare

  1. Das ist genau der gleiche teuflische Ablauf von korrupten Konzernen und Politikern, wie in Deutschland, Europa und dem Rest der Welt.
    Erst zerstört man die Menschen mit nutzlosem Konsum im Kopf, dann hat man sie abhängig davon gemacht. Dann will man deren Geld und will das möglichst mit horrenden Gewinnen und platziert Finanzkrisen, um die Massen zu veräppeln. Politiker erheben sich dann als Retter und der Mensch wird zum Idioten in Zeitarbeit. Danach kommt der Absturz in die Depression und der Fingerzeig der komplett verblödeten alten Arbeitsmaschinen, die dann die Jugend ermahnt, sich doch mehr anzupassen. Dann wandelt sich die Geburtenrate in eine Todesrate der Selbstmorde. Menschen schließen sich ein und man erfindet einfach Namen für sie und manipuliert noch ein „bisschen“ die Zahlen derer und hat den perfekten letzten Abschnitt des „Drachen“ (Satan) auch in Japan platziert.

    Habe ich etwas vergessen?

    Leute, euer Japan wird bald zerstört werden, so wie 2/3 aller Menschen bald sterben/fallen werden.
    Ihr habt es hier mit dem Bösen zu tun und nicht mit Feuerwerk. N. van Rensburg und andere haben Japan die totale Zerstörung bescheinigt. Wo die Götter sind, da sind die Götter. Wo Jesus nicht ist, ist kein Licht. Wir alle leben in der Offenbarung und da ist kein Platz am Ende für Götzenanbeter.

    1,6% Christen in Japan. 250 000 Muslime, 50+ Millionen ohne Glaubensbekenntnis und am Ende kein Land mehr. Ich mag die Japaner, schon wegen ihrer Art. Aber was nützt euch das alles, wenn ihr nicht versteht, was in wenigen Jahren passieren wird. Das Böse ist in der Welt und es darf kurze Zeit Überhand nehmen. Das ist gewollt. Wie soll man jemals 130 Millionen Japaner zu etwas bewegen, was sie seelisch rettet, aber keiner an sie rankommt?

    Ich schau dauernd Japan Dokus, Laufvideos und die 3 Schwestern und bin traurig, was denen bald widerfahren wird. Und nicht nur dort. Aber der Konsum hat aus diesen Menschen Idioten und Zombies gemacht. Und deshalb wird es verschwinden.

  2. Geht’s dir gut?? Du „Gott“verdammter christlicher salafist. Ist dir ein Dorn im Auge dass die japaner keine Christen geworden sind was….. Dann geh lieber nach korea und bewundere die dann die sind schon mehrheitlich christlich.

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