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Anti-NHK-Partei wirft Sender das Verschweigen von Autosex und Ehebruch vor

NHK musste die merkwürdige Rede schweigend ertragen

In Japan ist NHK der größte und einzige öffentlich-rechtliche Sender des Landes. Wie in Deutschland heißt das für die Bewohner, dass sie für NHK zahlen, egal ob sie fernsehen oder nicht.

Die Schuldeneintreiber, die dabei die Anwohner direkt an der Haustür besuchen, sind berüchtigt. Deswegen gibt es mittlerweile richtige Parteien, die eine Abschaffung der Rundfunkgesellschaft fordern und gegen sie rebellieren. Die „Protect the Nation from NHK“-Partei sorgt nun allerdings für eine skurrile Anschuldigung in einer noch skurrileren Rede.

In einer circa 15 Minuten langen Rede sprach Parteigründer Takashi Tachibana am Dienstag über den verhassten Fernsehsender, der einfach an den Haustüren Geld für seine Finanzierung eintreibt. Er forderte Zuschauer und die Angestellten auf, den Sender zu zerschlagen. Unter Crush NHK sollen sie das Sendesignal stoppen oder stören.

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Weiter erklärte Tachibana, wieso sie NHK stoppen sollen. Angeblich haben ein männlicher und weiblicher Sprecher der Show Marugoto Yamanashi Sex in einem Auto auf der Straße gehabt und dabei noch Ehebruch begangen. Das sei laut ihm schon drei Jahre her, bekannt gegeben habe das der Sender jedoch nie.

Nur einen Tag nach dem Vorfall tauschte NHK angeblich die zwei Sprecher ohne Erklärung für die Zuschauer aus. Tachibana geht sogar noch weiter. Laut ihm arbeitet der Mann noch, die Frau feuerte der Sender wohl. Er wirft damit NHK zusätzlich noch sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch vor.

Rede lief live auf NHK

Er fragte sich dazu, wieso der Sender nie einen für ihn so ernsten Fall öffentlich machte, schließlich handele es sich um Ehebruch in einem Auto auf der Straße. Anschließend wiederholte er mehrmals den Vorwurf des Vorfalls und forderte einen Stopp der Autosex-Ehebruch-auf-der-Straße-Vertuscher-NHK.

Um die ganze Sache noch skurriler zu machen, hielt Tachibana seine Rede live bei NHK. Die Sendeanstalt ist nämlich dazu verpflichtet, jedem Kandidaten vor den Wahlen mehrere Minuten Sendezeit zu geben. In dem Zeitraum sollen die Kandidaten der Bevölkerung ihre Ziele und sich selbst vorstellen. NHK musste also in aller Ruhe das Ganze mitanhören. Tachibana war, zum Pech des Senders, leider nicht der einzige Kandidat der Partei. Ganze 18 Minuten durften noch weitere Mitglieder live gegen den Sender wettern, in dem sie gerade zu sehen waren. Yukinobu Okamoto rief dabei gleich zwölfmal „zerstört NHK!“.

Quelle: HK, YouTube

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