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Arbeiter am Narita-Flughafen infizieren sich mit Masern und erregen Besorgnis

Aktuell kämpfen mehrere Länder mit einem starken Ausbruch von Masern. In Japan gibt es ebenfalls einen massiven Anstieg an Erkrankungen, was die Behörden ziemlich besorgt. Die Situation könnte sich nun drastisch verschärfen. Am Narita-Flughafen erkrankten nun zwei Mitarbeiter an der Krankheit.

Am Dienstag bestätigte die lokale Regierung die beiden Krankheitsfälle. Da es sich um einen der belebtesten internationalen Flughäfen in Japan handelt, ist die Situation besonders ernst. Das Risiko einer weitläufigen Übertragung des hochansteckenden Viruses es demnach ziemlich hoch. Der Flughafen beschäftigt rund 43.000 Mitarbeiter und hat täglich um die 118.000 Passagiere. Besonders zur 10-tägigen Golden Week gibt es deutlich mehr Menschen, die den Flughafen für einen Urlaub im Ausland nutzen.

Die Regierung warnt deswegen eindringlich vor der hohen Ansteckungsgefahr und fordert alle zur Vorsicht auf. Da die Inkubationszeit 10 bis 12 Tage geht, können Symptome wahrscheinlich erst jetzt auftreten. Hohes Fieber und der markante Hautausschlag sind die typischsten Anzeichen für die Krankheit. Zu einer Übertragung von Masern kommt es hingegen überwiegend über den Speichel und dem Nasensekret.

Mitarbeiter steckte womöglich weitere Personen an

Die beiden Angestellten erkrankten bereits letzte Woche. Ein Mann in seinen Dreißigern meldete sich am Montag, den 23. April, mit 39 Grad Fieber krank. Er arbeitete zuvor von 7 Uhr bis 22:30 Uhr am Terminal im Gebäude zwei. Am Vortag war er zwischen 14 Uhr bis 22:30 Uhr im Dienst, am Mittwoch und den letzten Freitag von 6 Uhr bis 18:30 Uhr. Die Regierung gab die genauen Zeiten bekannt, da erst am Sonntag die Diagnose Masern feststand und er im Zeitraum dazwischen Kontakt mit zahlreichen Personen hatte.

Die Ansteckungsquelle steht noch nicht fest, es kann jedoch sein, dass bereits andere Kollegen unbemerkt infiziert sind. Bei dem zweiten Mitarbeiter handelt es sich um eine junge Frau im Teenageralter, die am 20. April erkrankte. Sie blieb jedoch sofort zu Hause und trug deswegen den Virus wahrscheinlich nicht weiter. Sie verhielt sich damit vorbildlich und genau nach Anweisung von Ärzten. Wer erste Anzeichen für Masern entdeckt, soll nämlich jeden Kontakt zu anderen Menschen sofort vermeiden und den Arzt kontaktieren.

Masern sind hochgefährlich für Kinder

Der U.N. Children Fund ist hingegen aktuell sehr besorgt. Immer mehr Ausbrüche von Masern gibt es auf der ganzen Welt. Die Krankheit ist vor allem für alte Menschen und Kinder ernsthaft gefährlich und kann zum Tod führen. Während Japan noch 2015 als masernfrei galt, gab es nach einem Ausbruch in Okinawa alleine dieses Jahr schon mehr als 200 Fälle. Experten gehen mittlerweile davon aus, dass ausländische Touristen an dem Ausbruch schuld sind. Ärzte empfehlen, dringend Kinder zu impfen und die eigenen Impfungen aufzufrischen, wenn sie schon alt sind.

Quelle: Kyodo

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