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Arbeitsgruppe will Änderung der Nachnamen-Regeln für Ehepartner in Japan

Eine Arbeitsgruppe der japanischen Regierung plant im Mai einige Empfehlungen abzugeben, die die Nachnamen-Regelung nach einer Heirat in Japan aufweichen sollen.

Bereits jetzt dürfen Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer ihren ursprünglichen Nachnamen weiterhin verwenden. Kindergärtner und Pflegekräfte müssen allerdings ihren Nachnamen auf den nach der Hochzeit eingetragenen Namen ändern. Dies betrifft in Japan überwiegend Frauen. Die Empfehlungen zielen darauf ab, Frauen in der japanischen Geschäftswelt zu stärken.

Satsuki Katayama, Ministerin für Regulierungsreform und Ministerin für die Stärkung von Frauen, hat schon die Bereitschaft gezeigt, die derzeitigen Einschränkungen zu überprüfen.

In der Zwischenzeit könnte sich die geplante Ausweitung der Verwendung von Originalnamen auf die Diskussionen über die Einführung eines Systems auswirken, das es verheirateten Paaren erlauben würde, ihren ursprünglichen Namen nach der Heirat zu verwenden.

Gegen diese Regelung regt sich Widerstand aus der konservativen Ecke der Regierung. Dort wird befürchtet, dass die Änderungen zum Zusammenbruch des traditionellen Familiensystems in Japan führen.

Wenn die Erzieherinnen und Erzieher nach der Heirat ihren ursprünglichen Nachnamen weiterverwenden dürfen, könnte sich der Impuls für die Förderung der Diskussionen über das System mit zwei Familiennamen weiter abschwächen, so ein Sprecher des konservativen Flügels.

Erst im vergangenen Monat wies ein japanisches Gericht eine Schadensersatzklage wegen der Regelung, dass nach der Heirat nur ein Nachname genutzt werden darf, ab.

Die vier Personen, die die Klage einreichten, argumentierten, dass die gesetzliche Verpflichtung für japanische Ehepaare, den gleichen Nachnamen zu verwenden, verfassungswidrig sei.

Nach dem derzeitigen System können in Japan Ehepaare wählen, ob sie den gleichen Nachnamen verwenden möchten, aber nur wenn die Ehe zwischen einem japanischen und einem ausländischen Staatsangehörigen geschlossen wurde.

Quelle: TRJT

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