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Arbeitslosenquote in Japan steigt wegen Frauen, die bessere Möglichkeiten suchen

Nachdem bereits bekannt gegeben wurde, dass Japan ein Handelsdefizit ausweisen wird, sind nun auch die Arbeitslosenzahlen veröffentlicht worden, die auch gestiegen sind.

Auch die Arbeitslosenquote in Japan steigt, gegenüber den Vormonat um 0,1%, auf nun 2,5% im Januar. Der Anstieg wird auf Frauen zurückgeführt, die inmitten des angespannten Arbeitsmarktes ihren Job gekündigt haben, um sich bessere Möglichkeiten zu suchen.

Der Anstieg ist der erste seit zwei Monaten, allerdings bleibt die Arbeitslosenquote auf dem niedrigsten Stand seit 26 Jahren. Laut des Ministeriums für Gesundheit liegt die Beschäftigungsverfügbarkeit weiterhin bei 1,63 Prozent. Das bedeutet, dass auf 163 offene Stellen 100 Bewerber kommen.

„Die Arbeitslosenquote stieg im Januar, aber es gibt keine Trendwende bei der kontinuierlichen Verbesserung der Arbeitsbedingungen“, sagte ein Sprecher gegenüber den Medien.

Insgesamt haben 750.000 Menschen in dem Zeitraum, der von dem Bericht abgedeckt wird, ihren Arbeitsplatz gekündigt. Das sind 10.000 mehr als im Dezember. 390.000 Menschen wurden entlassen.

Bei den Männern liegt die Arbeitslosenquote aktuell weiterhin auf 2,5 Prozent,  bei den Frauen ist die Quote um 0,3 Prozent auf 2,5 Prozent angestiegen.

Insgesamt sind aktuell 1,66 Millionen Japaner ohne Job, was den ersten Anstieg seit 2010 bedeutet. Das Innenministerium führte diesen Anstieg auf den Schnee- und Kälteeinbruch der vergangenen Monate zurück, vertritt aber die Auffassung, dass der Arbeitsmarkt sich weiterhin positiv entwickelt.

Insgesamt stellen Unternehmen mehr Arbeitnehmer ein und arbeiten daran die Arbeitsbedingungen zu verbessern. In Japan liegt der Anteil der erwerbstätigen Menschen zwischen 15 und 64 Jahren bei 76,8 Prozent, was einen Anstieg von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Der Anteil bei Männern beträgt 76,8 Prozent, bei Frauen 69,7 Prozent.

Die Lage für Unternehmen, Mitarbeiter zu finden, bleibt damit sehr angespannt. Um dem entgegen zu wirken, brachte die japanische Regierung im Dezember einen Gesetzesentwurf auf den Weg, der es ausländischen Arbeitskräften ab April erleichtern soll in Japan zu arbeiten. Der Entwurf zielt besonders auf Bereiche ab, in denen dringend viele Arbeitskräfte benötigt werden, wie Bauwesen, Landwirtschaft und Pflege.

Damit vollzieht Japan einen bedeutenden Wandel, denn ursprünglich wurden Arbeitsvisa nur an Menschen mit besonderen Fachkenntnissen ausgestellt.

Die Regierung will so in den nächsten fünf Jahren 345.000 ausländische Arbeitskräfte in das Land holen.

Quelle: TJT

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