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HomeNachrichten aus Japan"Attack on Titan" Armbinden wegen Nazi-Vergleich aus dem Verkauf genommen

Erinnerung an Nazideutschland

„Attack on Titan“ Armbinden wegen Nazi-Vergleich aus dem Verkauf genommen

Das Produktionskomitee der Anime-Serie „Attack on Titan“ hat die Bestellung für offizielle Armbinden gestoppt, nachdem sich viele Menschen beschwert haben, dass diese an die Judenverfolgung in Nazideutschland erinnern.

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Bei den Binden handelt es sich um eine Nachbildung der Armbänder, die in „Attack on Titan“ von den Eldianern in der Nation Marley getragen werden müssen.

„Attack on Titan“ Armbinden erinnern an den Judenstern aus der Nazizeit

Eigentlich sollten die Binden nur zwischen dem 15. November und dem 3. Dezember verkauft werden, doch wenige Stunden nach dem Beginn der Bestellannahme wurde die Aktion bereits wieder beendet.

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Das Produktionskomitee erhielt zahlreiche Beschwerden mit der Begründung, dass diese „Marley-Armbinden“ in Art und Aussehen an die Binden mit einem Judenstern erinnern, die die Nazis Menschen jüdischen Glaubens zwangen zu tragen. Auch auf Twitter gab es reichliche Kommentare, die den Verkauf kritisierten.

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Das Komitee entschuldigte sich mittlerweile und erklärte, es habe nicht die Absicht, irgendeine Form von Diskriminierung zu tolerieren.

Sonderaktion ging nach hinten los

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Das Komitee, dem auch Vertreter von Kodansha Ltd. angehören, dem Herausgeber der Manga-Version von „Attack on Titan“, kündigte den Verkauf eines Sets in drei verschiedenen Binden in einem Tweet in der Nacht des 14. November an.

In dem Tweet hieß es, die Marley-Armbänder seien eine getreue Nachbildung derer, die in dem Manga des Zeichners Hajime Isayama dargestellt sind.

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