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Ausbruch von Mount Fuji wird Tokyo Probleme bereiten

Der Mount Fuji ist wohl das bekannteste Wahrzeichen Japans. Dass es sich bei dem Berg allerdings um einen Vulkan handelt, vergessen manchmal einige. Obwohl sich der Vulkan seit Jahren ruhig verhält, kann er jedoch jederzeit wieder zum Leben erwachen. Ein Regierungspanel fand nun heraus, dass ein Ausbruch in Tokyo Probleme verursacht.

Das Panel simuliert die Auswirkungen eines starken Ausbruchs genau. Sie orientieren sich dabei an dem Ausbruch während Edo-Ära. Laut Aufzeichnungen kam es am 16. Dezember 1707 zu einem Ausbruch, der bis zum 1. Januar 1708 ging. Während des Ausbruchs schleuderte meterweit Asche auf die Städte, darunter das damalige Tokyo.

Die Regierung geht deswegen davon aus, dass es sich bei einem Ausbruch in Zukunft so ähnlich verhält. Zwar ist sich keiner sicher, wann es zu einem Ausbruch kommt, Professor Toshitsugu Fujii ist sich jedoch sicher, dass er irgendwann zu einem Ausbruch kommt. Der Ausbruch zerstört vermutlich am Fuße des Mount Fuji Bereiche, sollte jedoch keine Städte gefährden. Probleme macht jedoch wahrscheinlich der Ascheregen. Laut Schätzungen gehen zwei Zentimeter an Asche pro Stunde in Gotemba in Shizuoka nieder. Die Stadt befindet sich besonders nah an dem Berg und muss insgesamt mit 1,2 Meter Asche rechnen.

Es drohen Verkehrs- und Versorgungsprobleme

In Yokohama soll es mindestens zehn Zentimeter Asche geben, obwohl die Stadt sich 80 Kilometer entfernt befindet. Der Shinjuku-Bezirk in Tokyo ist 90 Kilometer entfernt ist in den ersten Tagen nicht betroffen. Jedoch soll es ab dem 13. Tag ebenfalls einen Ascheregen ab 1,3 Zentimeter geben.

Obwohl sich das nach wenig anhört, hat der Ascheregen für ganz Tokyo vermutlich große Auswirkungen. Aus Sicherheitsgründen müsste die Stadt den Flugverkehr einstellen. Andere Verkehrsmittel, wie Züge könnten ebenfalls Probleme kriegen. Zusätzlich ist mit Stromausfällen in der ganzen Region zu rechnen. Das alles in Kombination könnte laut Fuji dazu führen, dass Einwohner nicht nach Hause können und es Engpässe bei den Lebensmitteln und Lieferungen gibt.

Aufgrund der großen Auswirkungen plant das Panel bis April eine Liste mit Gegenmaßnahmen zu erstellen. Sämtliche Eisenbahnunternehmen, die in Tokyo aktiv sind, gaben an, dass sie aktuell keine Maßnahmen für einen möglichen Ausbruch besitzen. Sie wollen sich nun jedoch mit der Sache genauer befassen. East Japan Railway gab sogar an, dass sie bereits an einem besonderen Zug arbeiten, der Asche von den Gleisen beseitigen kann.

Quelle: NHK

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