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Ausländische Studenten sollen Arbeitskräftemangel im Einzelhandel bekämpfen

Japan fehlen Arbeitskräfte, ausländische Studenten sollen helfen

Ausländische Studenten mit guten Japanischkenntnissen durften im Einzelhandel und der Gastronomie arbeiten, um den Mangel an Arbeitskräften zu bekämpfen. Eine Ausweitung des Visums für bestimmte Branchen wird am 30. Mai in Japan in Kraft treten.

Das Justizministerium gab am 28. Mai bekannt, dass sich die Ausweitung an ausländische Studenten richtet, die ein vierjähriges Universitätsprogramm oder eine Graduiertenschule in Japan abgeschlossen haben und im Prinzip N-1 bestanden haben, das höchste Niveau im Japanisch-Sprachtest (JLPT).

Bisher durften die Absolventen ihr Studentenvisum nur dann in ein Arbeitsvisa umwandeln, um in Jobs zu arbeiten, in denen sie die an den Universitäten erworbenen Kenntnisse einsetzen mussten. Das verbot ihnen allerdings die Möglichkeit in einem Bereich zu arbeiten, der damit nichts zu tun hat.

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Alte Visa-Regeln für ausländische Studenten nicht mehr zeitgemäß

Da die Regeln für die Änderung des Visastatus in Japan sehr streng sind, war es für diese Studenten schwierig, einen Weg zu einer Beschäftigung in der Dienstleistungsbranche zu finden. Diese Praxis ist nicht mehr zeitgemäß, da der Einzelhandel und die Gastronomie stark unter den Mangel an Arbeitskräften leidet.

Gerade diese Branchen sind in einem hohen Maße auf ausländische Mitarbeiter angewiesen, auch um ausländische Touristen bedienen zu können.

Nach der Änderung können ausländische Absolventen das erweiterte Visum für maximal fünf Jahre gewährt werden, unter Erfüllung bestimmter Bedingungen.

Die japanische Regierung hat geschätzt, dass so jährlich mehrere tausend ausländische Absolventen bereit wären in Jobs zu arbeiten, für die sie nicht studiert haben.

Quelle: AS, Kyodo, MA

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