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Ausländische Touristen in Kyoto werden nun per Handy an Verhaltensregeln erinnert

Pilotprojekt soll besseres Benehmen bei Touristen schaffen

Eines der beliebtesten Reiseziele in Japan ist Kyoto und die Stadt kämpft mit den Massen an Touristen. Die Stadt hatte dafür erst vor Kurzem ein Maßnahmenpaket angekündigt und startete am Montag nun ein Pilotprojekt.

Ausländische Touristen werden in der Hanamikoji-Straße im Stadtteil Gion nun über ihr Smartphone an die Etikette erinnert. Das Pilotprojekt sendet automatisch auf Handys, auf denen die offizielle Touristeninformations-App installiert wurde oder die in einem Hotel gemietet wurden, Informationen zu Verhaltensweisen auf Englisch und Chinesisch.

Automatische Nachricht beim Betreten von Kyotos Stadtteil Gion

Die Nachricht erscheint, wenn sich ein Tourist dem Bezirk nähert. Zu den Erinnerungen gehört auch, dass man gebeten wird, keine privaten Grundstücke zu betreten.

Das Projekt läuft bis zum 8. Dezember und wird vom Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von Kyoto gefördert, nachdem Anwohner die Stadtverwaltung aufgefordert hatte, etwas gegen die schlechten Manieren von Touristen zu tun.

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Das Ministerium und die Stadt werden die Auswirkungen des Projekts auf die Verbesserung der Umgangsformen von Touristen anhand von Bildern von auf den Straßen installierten Kameras und einer Umfrage unter Einheimischen bewerten.

Maiko werden gejagt, Touristen liegen auf der Straße für gute Fotos

In einer Fragebogenumfrage zum Verhalten von Touristen, die eine Gruppe von Anwohnern, Bars und Restaurants im August und September letzten Jahres erfasste, berichteten Einwohner, dass Besucher auf der Straße liegen, um Fotos zu machen und Ausländer, die Maiko mit Kameras jagen.

Der unbefugte Zutritt zu ihren Häusern sowie Sachschäden wurden von den Einwohnern ebenfalls in der Umfrage angeführt. So ein Benehmen legen immer mehr Touristen an den Tag.

Neben dem Hinweis auf dem Smartphone werden auch Mitarbeiter der Stadt durch die Gegend patrouillieren und Touristen auf ihr schlechtes Benehmen hinweisen. Zusätzlich werden auch Plakate aufgehängt.

„Wir möchten untersuchen, welche Schritte bei der Bewältigung von Problemen, die sich aus unterschiedlichen Gepflogenheiten ergeben, effektiv sind“, sagte ein Sprecher der Stadtverwaltung von Kyoto.

Quelle: Kyodo

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