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Parks, Museen und andere Einrichtungen werden wieder geöffnet

Ausnahmezustand soll in Japan noch mehr Ausnahmen bekommen

Der Ausnahmezustand in Japan wurde verlängert, doch bereits jetzt gibt es viele Ausnahmen, die noch einmal mehr werden.

Zurzeit werden die Menschen gebeten zu Hause zu bleiben und Unternehmen werden gebeten zu schließen. Allerdings gibt es keine rechtlichen Konsequenzen, wenn man sich nicht an diese Aufforderung hält, was auch viele nicht tun.

Ausnahmezustand mit geöffneten Parks

Insgesamt gibt es eine ganze Reihe an Ausnahmen, sodass Experten den landesweiten Ausnahmezustand als sinnlos bewerten. Nun kommen aber noch einmal Ausnahmen dazu, denn Parks, Museen und andere öffentliche Einrichtungen sollen wieder öffnen, selbst in Gebieten, wo es eine hohe Anzahl an Infektionen gibt.

Laut Yasutoshi Nishimura, Minister für die wirtschaftliche Wiederbelebung, will man so die Müdigkeit der Öffentlichkeit angesichts des anhaltenden Ausnahmezustands entgegenwirken.

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Die Wiedereröffnung soll in Tokyo, Osaka, Kyoto, Hokkaido, Fukuoka und in acht weiteren Präfekturen erlaubt werden.

Nishimura sagte auch, dass die japanische Regierung überlegt, den Regional Economy Vitalization Corp., einen Investmentfonds, zu nutzen, um mittelständische Unternehmen in ländlichen Gebieten finanziell zu unterstützten.

„Etwa 1 Billion Yen wurde für das ganze Land vorbereitet. Falls erforderlich, werden wir auch darüber nachdenken, diesen Betrag zu erhöhen.“, so Nishimura.

Mehr Geld für Unternehmen

Außerdem erwägt die Regierung, die Subventionen von bis zu 8.330 Yen pro Tag zu erhöhen, die Unternehmen für jeden Mitarbeiter zur Verfügung stellt, wenn es seine Mitarbeiter in den Zwangsurlaub schickt, anstelle sie zu kündigen.

„Die Regierung kann die Subventionen bei Bedarf auch erhöhen“, so Nishimura.

Die japanische Regierung plant zusätzlich auch die Ziele zu veröffentlichen, die erreicht werden müssen, damit der Ausnahmezustand aufgehoben wird.

Am Freitag empfahl das Regierungsgremium, das die Lage Japans in der Pandemie einschätzt, dass der Ausnahmezustand verlängert wird, da die Zahl der Infizierten nicht sehr stark gesunken ist.

Der Ausnahmezustand soll eigentlich am Mittwoch enden, allerdings kündigte Japans Premierminister formell bereits eine Verlängerung an.

Kyodo

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