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Infektionslage lässt keine Aufhebung zu

Ausnahmezustand in Japan könnte bis zu vier Wochen verlängert werden

AS: Das die japanische Regierung plant, den Ausnahmezustand, der über 21 Präfekturen verhängt wurde, zu verlängern, wurde bereits vergangene Woche bekannt. Nun heißt es aus Regierungskreisen allerdings, dass die Maßnahme in einigen Regionen sogar um bis zu vier Wochen verlängert werden wird.

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Aktuell bespricht sich die japanische Regierung mit dem Gremium, das sie hinsichtlich der Pandemie berät. Die offizielle Entscheidung soll am 9. September fallen.

Infektionslage lässt keine Aufhebung des Ausnahmezustands zu

Der Ausnahmezustand soll eigentlich am 12. September auslaufen, allerdings ist die Regierung der Ansicht, dass trotz monatelanger Einschränkungen die Infektionslage im Großraum Tokyo noch nicht genug entspannt hat, um eine Aufhebung zu rechtfertigen.

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Außerdem heißt es aus Regierungsquellen, dass es auch unwahrscheinlich sei, dass die Maßnahme in Aichi, Gifu und Mie am 12. September aufgehoben werden wird. Auch für die Präfekturen Osaka, Kyoto und Hyogo ist das geplante Ende unwahrscheinlich.

Statt die Maßnahme aufzuheben, werden aktuell Überlegungen angestellt, die Einschränkungen, die der Ausnahmezustand mit sich bringt, zu lockern.

Regierung arbeitet an einer Exit-Strategie

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Zudem arbeitet die japanische Regierung aktuell an einem Plan, wie es nach dem Ende der Maßnahme weitergehen soll, ohne dass das Land in eine weitere Infektionswelle schlittert. Insbesondere ist die 2G-Regel (geimpft und getestet) im Gespräch.

Tokyo meldete am Montag das erste Mal seit dem 19. Juli weniger als 1.000 Neuinfektionen, allerdings wird am Sonntag auch deutlich weniger getestet.

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