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HomeNachrichten aus JapanAusnahmezustand stoppt die Reiselust der Japaner nicht

Staus und mehr Fußgänger

Ausnahmezustand stoppt die Reiselust der Japaner nicht

Obwohl in vielen Teilen Japans der Ausnahmezustand herrscht, scheint das die Reiselust der Menschen in Japan nicht einzubremsen.

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Am 20. September, den letzten Tag eines verlängerten Wochenendes, waren daher die Schnellstraßen im Großraum Tokyo auch komplett mit Reisenden verstopft.

Reiselust sorgt für verstopfte Schnellstraßen

Nach Angaben des Japan Road Traffic Information Center kam es vor allem in Richtung der japanischen Hauptstadt und Umgebung zu schweren Verkehrsstaus.

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Der Stau auf dem Tomei Expressway, der Tokyo und Komaki in der Präfektur Aichi verbindet, zog sich ab 20 Uhr vom Ayase Smart Interchange in Ayase in der Präfektur Kanagawa über 44 Kilometer hin.

Auf der Chuo-Schnellstraße, die die Hauptstadt mit dem Westen Japans verbindet, bildete sich auf den Fahrbahnen in der Nähe des Kobotoke-Tunnels an der Grenze zwischen Tokyo und der Präfektur Kanagawa eine etwa 31 Kilometer lange Autoschlange.

Auch mehr Fußgänger unterwegs

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Auch eine Zunahme von Fußgängern konnte über das verlängerte Wochenende beobachtet werden.

Nach Schätzungen von NTT Docomo auf der Grundlage von Standortdaten von Mobiltelefonen stieg der Fußgängerverkehr in den Hauptstadtbezirken Shibuya, Shinjuku und Ginza um die Mittagszeit des 19. September im Vergleich zur Vorwoche um durchschnittlich 12 Prozent.

Die Daten zeigen auch, dass viele Menschen zu beliebten Touristenorten außerhalb von Tokyo fuhren.

Auf der Insel Enoshima in der Präfektur Kanagawa war der Andrang um 105 Prozent höher als in der Vorwoche, während er vor dem Bahnhof Hakone-Yumoto in der Präfektur um 12 Prozent zunahm.

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Der Bezirk Kyu-Karuizawa in Karuizawa, Präfektur Nagano, verzeichnete einen Anstieg der Besucherzahlen um 24 Prozent.

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