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Autonome Züge mit Zugführer für den Notfall

Autonome Züge in Yokohama fahren wieder – aber mit Zugführer

Vor einigen Tagen geriet ein autonomer Zug außer Kontrolle und fuhr einige Meter in die falsche Richtung. Nun fahren die Züge wieder, allerdings mit einem Zugführer.

Nach dem Unfall, bei denen einige Passagiere verletzt wurden, stellte die Yokohama Seaside Line Co. den Zugverkehr ein.

Die Unfallursache ist noch nicht ermittel, das Unternehmen teilte aber mit, dass es ein Problem mit der elektrischen Anlage des Fahrzeugs gab.

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Verkehrsminister Keiichi Ishii sagte gegenüber der Presse, dass die autonomen Züge wieder ihre Fahrt aufnehmen, nachdem das Unternehmen die Unfallursache ermittelt und Maßnahmen ergriffen hat, die einen weiteren Unfall verhindern sollen.

Außerdem wurden Testfahrten unternommen, bei denen keine Probleme festgestellt wurden.

„Wir müssen den Zugbetrieb so früh wie möglich wieder aufnehmen, da die Substitution von Diensten durch Busse begrenzt ist“, sagte Akihiko Mikami, Präsident von Yokohama Seaside Line, bei einer Pressekonferenz vor der Wiederaufnahme des Dienstes.

Das Unternehmen erklärte, es habe keine Probleme mit dem Betriebssystem der Linie festgestellt, und dies sei der erste Unfall seit ihrer Eröffnung im Jahr 1989 gewesen.

Japan hat sieben autonome Eisenbahnlinien. Im Oktober 1993 versagte ein Zug in Osaka und verletzte mehr als 200 Fahrgäste. Die Sicherheitsermittler machten ein Systemfehler dafür verantwortlich.

Quelle: Kyodo

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