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Polizei suchte stundenlang nach dem Tier

Bär im Einkaufszentrum in Japan nach 13 Stunden erschossen

Nachdem ein Bär in einem Einkaufszentrum in Ishikawa gesichtet wurde, berichten japanische Medien nun, dass das Tier nach 13 Stunden erschossen wurde.

Das Tier spazierte am 19. Oktober in die Shopping-Mall, die daraufhin evakuiert wurde.

Bär mit allerhand Technik gesucht

Die örtliche Polizei ersuchte das Einkaufszentrum und Beamte der Stadtverwaltung von Kaga um Erlaubnis, den Bären einige Stunden vor den Schüssen mit scharfer Munition zur Strecke zu bringen, wobei sie davor warnten, dass das Abfeuern von Waffen im Inneren das Gebäude zu beschädigen drohte.

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Die Bereitschaftspolizei des Präfekturbezirks Ishikawa eilte dann in Begleitung eines örtlichen Jagdclubmitglieds zum Einkaufszentrum, um den Bären in die Enge zu treiben, bevor er jemanden verletzte.

Neun Minuten nach den Schüssen verschickte die Stadtverwaltung eine Notfall-E-Mail-Alarmmeldung, in der es hieß: „Der Bär wurde getötet“. Zwanzig Minuten später wurde das Bärenmännchen in einer Tasche aus dem Einkaufszentrum gebracht, damit Reporter Fotos machen konnten.

Nach Angaben eines Beamten der Stadtverwaltung wog der Bär mehr als 100 Kilogramm und war 1,3 Meter groß.

Immer mehr Bären gesichtet

Die Polizei und Beamte der Stadt benutzten die Überwachungskameras des Einkaufszentrums, um zu bestätigen, dass das Tier nicht nach draußen entkommen war und setzten auch die Drohnen ein, um das Innere der Einkaufspassage zu überprüfen.

Es dauerte etwa 13 Stunden, um den Bären zu finden und zu töten, da die Polizei zunächst jeden Zentimeter des Einkaufszentrums überprüfen mussten, das etwa 70 Geschäfte, darunter einen Supermarkt, beherbergt.

In den beiden Tagen zuvor hatten sich eine Reihe von Menschen bei Begegnungen mit Bären, die sich in die Stadt wagten, Verletzungen zugezogen. Darunter auch in der Nähe des beliebten Yamashiro-Onsen, etwa 3,5 Kilometer südlich der JR Kagaonsen Station.

Anfang Oktober starb eine Frau bei einem Bärenangriff in einem Wohngebiet in der Präfektur Akita, dem ersten tödlichen Angriff seit 2017.

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