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Wegen der Pandemie

Züge im Großraum Tokyo stellen früher den Verkehr ein

Die Züge im Großraum Tokyo werden ab dem 20. Januar bereits 30 Minuten früher den Verkehr einstellen.

East Japan Railwy (JR East) will so auf den zweiten Ausnahmezustand reagieren. Es ist wahrscheinlich, dass auch private Bahnbetreiber nachziehen werden.

Bahnbetreiber kommt Aufforderung der Präfekturen nach

JR East kündigte am 13. Januar Fahrplanänderungen für die letzten Züge auf diesen Linien an: Yamanote, Keihin-Tohoku, Negishi, Sobu (lokal), Chuo (schnell und lokal), Joban (schnell), Saikyo, Kawagoe, Tokaido, Yokosuka, Musashino und Keiyo.

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Die letzten Bahnen werden je nach Linie zwischen acht und 32 Minuten abfahren.

Die Präfekturen Tokyo und Saitama, Chiba und Kanagawa haben die Bahngesellschaften aufgefordert, ihre Fahrpläne so schnell wie möglich anzupassen, um den Reiseverkehr einzuschränken und eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Sie drängen auf die Fahrplanänderungen seit dem 7. Januar, als Premierminister Yoshihide Suga den Ausnahmezustand für die Hauptstadt und die drei angrenzenden Präfekturen ausrief.

Fahrplanänderung bereits für Frühjahr angekündigt

Nach dem neuen Fahrplan von JR East werden 42 Züge, die in den späten Nachtstunden an Wochentagen verkehren, und 40 späte Nachtzüge an Wochenenden gestrichen.

Kritiker haben wiederholt Zweifel an der Effektivität der Reduzierung der Anzahl der Nachtzüge als Gegenmaßnahme zum Coronavirus geäußert, da diese nicht viele Fahrgäste befördern. Dennoch haben die Unternehmen beschlossen, den Forderungen der Präfekturverwaltungen nachzukommen.

JR East hatte bereits im Oktober angekündigt, dass die letzten Züge auf 17 Linien, die innerhalb einer 100-Kilometer-Zone rund um den Tokyoter Bahnhof verkehren, ab diesem Frühjahr um bis zu 37 Minuten früher abfahren sollen.

Andere private Eisenbahngesellschaften kündigten ebenfalls frühere Abfahrtszeiten für die letzten Züge um bis zu etwa 30 Minuten an, die im Frühjahr bei der Überarbeitung ihrer Fahrpläne eingeführt werden sollen.

Die Unternehmen hatten jedoch angegeben, dass der Hauptzweck für die kommenden Fahrplananpassungen im Frühjahr darin besteht, die für Wartungsarbeiten notwendige Zeit zwischen dem letzten Zug in der Nacht und dem ersten Zug am Morgen zu sichern.

Mit den pandemiebedingten Fahrplanänderungen ab dem 20. Januar ziehen die Unternehmen also nicht einfach ihre Frühjahrsfahrplanrevisionen vor, sondern es sind nur die Züge betroffen, die in den späten Nachtstunden fahren.

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