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Bau einer Ausbilungseinrichtung für ausländische Praktikanten stößt in Settsu auf Widerstand

Der Bau einer Ausbildungseinrichtung für ausländische Praktikanten in einem Wohnviertel der Stadt Settsu sorgt für heftigen Widerstand bei den Einwohnern.

Das Projekt ist eine Idee einer Organisation, die ausländische technische Auszubildende für Jobs in Japan vermittelt. Die Einrichtung bietet Platz für 60 Menschen, damit sie die Grundlagen der japanischen Sprache lernen und sich mit der Kultur und den Bräuchen Japans vertraut machen können.

Banner, die seit der Vorstellung des Projekts im vergangenen Herbst vor einigen Häusern aufgestellt wurden enthalten ein deutliches „Nein“, da viele Einwohner befürchten, dass das Zentrum den Bezirk negativ verändern wird.

Angst vor der Zerstörung des Wohnviertels

„Nein! Definitiv nein“ zur Zerstörung unseres Lebensumfelds“, heißt es auf einem Banner. Auf einem zweiten steht geschrieben: „Schützen sie die Sicherheit unserer Kinder.“

Auch auf einer Informationsveranstaltung im vergangenen Herbst äußerten sich die Bewohner besorgt und ablehnend. Ein Bewohner äußerte die Befürchtung, dass ausländische Auszubildende illegal arbeiten und Verbrechen begehen könnten.

Obwohl die Regierung die Visa-Regeln im April drastisch geändert hat, um mehr ausländische Arbeitnehmer nach Japan zu holen und so dem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken, bedeutet dies nicht, dass die Städte, in denen ein Zustrom von Ausländern erwartet wird, diese Veränderung auch wollen.

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Fast 10.000 Einwohner der Stadt Settsu unterzeichneten eine Petition, um sich gegen den Bau der Einrichtung zu wehren. Da die Gegner auf ihrer Position beharren, ist aktuell unklar, ob das Projekt zustande kommt.

Nicht jeder ist gegen die Einrichtung

Allerdings sind nicht alle Einwohner gegen die Einrichtung. Ein Mann sagte, dass wenn die Menschen zum Arbeiten aus Übersee kommen, einige Gemeinden das akzeptieren müssen.

„Es seien in der Vergangenheit Probleme aufgetreten, die die Bewohner stark spalteten, aber jedes Mal wurde eine Lösung durch Diskussionen gefunden“, so der Mann. „Ich habe einige Meinungen gehört, darunter auch, dass Menschen Angst haben, weil sie nicht mit ihnen kommunizieren können.“

„Warum ist es notwendig, eine Einrichtung zu bauen, die den Zugang zu einer nicht näher spezifizierten Anzahl von Menschen mitten in einem Wohngebiet ermöglicht?“, fragte ein 63-jähriger Einwohner.

Auch einige Medien haben mit einer starken negativen Tendenz über das Projekt berichtet. Daher nennen Gegner nun den Standort der Einrichtung und die Art und Weise, wie die Organisation versucht hat, das Projekt umzusetzen als Begründung, anstatt Probleme mit Ausländern hervorzuheben.

Quelle: AS, MN, THT

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