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Bauern in Tokai kämpfen mit Wassermangel und Sommerhitze

Klimawandel bringt extreme Dürre und Wassermnagel

Die Region Tokai leidet aktuell unter einer schweren Dürre. Extreme Hitze führt dazu, dass Wasserspeicher austrocknen und die Behörden den Wasserverbrauch rationalisieren.

Obwohl es in einigen Gebieten noch viel Wasser gibt, ist der größte Teil ausgedörrt und rissig von der Hitze. Viele Pflanzen sind mittlerweile verwelkt.

Insbesondere der wasserintensive Reisanbau leidet enorm unter der Dürre. Ein Reisbauer erzählte, dass er seit ungefähr 20 Jahren Reis anbaut und so etwas noch nie gesehen hat.

Landwirte in der Region verlassen sich bei der Bewässerung auf den Fluss Tomoegawa. Der Wasserstand am Habu-Damm, der die Wasserstraße speist, ist jedoch stark gesunken. Zum 31. Mai lag der Wasserstand bei 44,7 Prozent des Normalwerts.

Die Präfektur-Behörde, die den Staudamm in Toyota verwaltet, rationieren seit April alle vier Tage die Vorräte und verteilen das Wasser an die betroffenen Gebiete.

Auch die Landwirte in der Präfektur Aichi, die auf Wasser aus dem Toyogawa-Kanal angewiesen sind, der vom Ure-Damm in Shinshiro gespeist wird, haben mit großen Problemen zu kämpfen. Seit dem 19. Mai ist der Wasserstand zum ersten Mal seit 1985 wieder auf null gefallen.

Die Behörden haben die Bewohner, Landwirtschaft und die Industrie aufgefordert, den Wasserverbrauch um mindestens 10 Prozent zu senken.

Wassermangel durch überdurchschnittlich wenig Niederschlag

Nach Angaben der Japan Water Agency, die den Ure Damm verwaltet, fallen in der Region im März in der Regel ziemlich viele Niederschläge. Aber in diesem März betrug die Niederschlagsmenge 66 Millimeter, weniger als 30 Prozent des Durchschnitts.

Auch die Niederschlagsmenge rund um den Makio-Damm in der Präfektur Nagano betrug nur 60 Prozent eines durchschnittlichen Jahres.

Laut der dreimonatigen Wettervorhersage, der Japan Meteorological Agency für die Region Tokai, wird es ab Juni weniger Tage Niederschlag als in den durchschnittlichen Jahren geben. Im Juli und August wird jedoch eine hohe Luftfeuchtigkeit nach Norden wandern und mehr nasse Tage bringen.

Die Agentur stellte fest, dass im März nur sehr wenig Regen fiel und in der gesamten Region Tokai der monatliche Gesamtniederschlag nur etwa 60 Prozent eines durchschnittlichen Jahres betrug.

Im Mai veröffentlichte ein Forscherteam aus Mitgliedern des Meteorological Research Institute der Japan Meteorological Agency eine Studie, in der durch Simulationen davon ausgegangen wird, dass es immer heißere Sommer in Japan geben wird.

Quelle: MS

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