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Home News Beliebter Todaiji-Tempel ermöglicht trotz geschlossener Türen Sicht auf Großen Buddha

Tempel greift zu ungewöhnlichen Mitteln, um Gebete zu ermöglichen

Beliebter Todaiji-Tempel ermöglicht trotz geschlossener Türen Sicht auf Großen Buddha

In Japan schließen zurzeit viele öffentliche Orte, damit Menschen zu Hause bleiben. Auch Tempel im ganzen Land versuchen die Maßnahmen umzusetzen und die Menschen zu schützen. Aus dem Grund hat der bekannte Todaiji-Tempel in Nara ebenfalls geschlossen. Trotzdem haben die Menschen die Möglichkeit, die große Buddha-Statue sehen.

Seit dem 24. April ist der Tempel geschlossen. Das Frontfenster der Haupthalle ist aber dauerhaft geöffnet, damit Besucher zumindest den Kopf der Statue sehen können, die in der Halle steht. Dass das Fenster nun offen ist, ist ziemlich ungewöhnlich.

Live-Stream der Statue für alle

Normalerweise wird es nur zehn Tage im Jahr zu bestimmten Anlässen geöffnet. Der Buddha selbst ist mehr als 1.200 Jahre alt und gilt als großer Buddha von Nara – ein Nationalschatz von Japan.

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Da jedoch nicht viele Menschen nicht zum Tempel kommen können, wurde zusätzlich ein 24-Stunden-Livestream gestartet. Jeden Tag wird bis auf Weiteres aus der Halle heraus gesendet. So sollen die Menschen auch in der Ferne die Möglichkeit haben, zu Buddha zu beten. Der Live-Stream ist kostenlos auf der Seite Niconico Live zu sehen.

Noch nie war der Tempel so lange zu

In einer Erklärung zu der ungewöhnlichen Maßnahme heißt es, dass sie eine Reaktion auf die Hoffnung der Menschen auf ein schnelles Ende der Pandemie ist. Es sei deswegen nun die Zeit, um zu Buddha zu beten, der öffentlich die Wünsche der Menschen hört.

Der Tempel selbst wird vorerst bis zum 31. Mai geschlossen bleiben. Auch das ist ungewöhnlich, da es die längste Schließung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist.

MS

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