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Beliebtes Unterhaltungsviertel Kinshicho wird von Menschen aus Bangladesch dominiert

Betrugsfälle nehmen zu

Das Unterhaltungsviertel Kinshicho im Osten Tokyos wurde seit langem von Russen dominiert, doch langsam findet ein Wechsel statt und Menschen aus Bangladesch fangen an dort mitzumischen.

In Kinshicho hat die Anzahl der Bars und Clubs aus Bangladesch sichtlich zugenommen, ebenso wie die Anzahl der Beschwerden über Unternehmer aus Südasien.

Belästigungen und falsche Abrechnungen an der Tagesordnung

Am 21. Mai wurde die Polizei über zwei Männer informiert, die Fußgänger in der Nähe des JR-Bahnhofs Kinshicho beharrlich belästigten, um in einer als Club Pegasus bekannten Einrichtung etwas zu trinken zu kaufen.

Am 19. Juli wurden zwei bengalischen Männer wegen des Verdachts des Verstoßes gegen eine Verordnung der Stadtregierung von Tokyo festgenommen, weil sie Kunden aggressiv in ihre Niederlassung gelockt hatten.

Andere Beschwerden bezogen sich auf überteuerte Rechnungen in Bars mit Hostessen aus dem Ausland.

22 Millionen Yen Schaden im ersten Halbjahr 2019

Am 1. Juli wurde ein Manager einer Bar wegen Betrugs festgenommen. Er hatte einem Kunden zweimal ca. 320.000 Yen abkassiert.

Der Kunde legte zunächst eine Kreditkarte vor, aber der Manager log und sagte, dass die Karte nicht verwendet werden könne, teilte die Polizei mit.

Ein ähnlicher Fall führte im Dezember 2018 zur Festnahme eines 48-jährigen Mannes aus Bangladesch, der die japanische Staatsbürgerschaft erhalten hatte.

Die Polizei gab an, im Jahr 2018 99 Beschwerden wegen Doppelabrechnungen in Kinshicho erhalten zu haben. Der finanzielle Gesamtschaden belief sich auf rund 38 Millionen Yen.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres gab es 63 solcher Fälle mit Gesamtverlusten von etwa 22 Millionen Yen. Die Polizei sagte, die meisten Opfer seien so betrunken, dass sie keine Ahnung hätten, was los sei.

Immer mehr Menschen aus Bangladesch

Laut der Gemeindeverwaltung waren Ende März 2018 123 Menschen aus Bangladesch als Einwohner registriert und es werden mehr.

Laut eines Insiders, der sich in der Szene in Kinshicho auskennt, ist der starke Anstieg auf die Eröffnung eines Clubs zurückzuführen, in denen ausländische Hostessen tätig waren. Barbesitzer luden ihre Freunde ein, als Türsteher in Tokyo mitzuhelfen und viele taten dies, weil sie so mehr verdienen konnten als in ihrem Heimatland.

Ein Japaner in den Siebzigern, der dem örtlichen Handelsverband angehört, sagte, er habe in den letzten Jahren eine Zunahme der bengalischen Betreiber festgestellt.

Obwohl er sich der verschiedenen Probleme bewusst ist, die in letzter Zeit aufgetreten sind, sagte der Mann: „Was ich wirklich sehen möchte, ist, dass wir mit ihnen zusammenarbeiten, um mehr Begeisterung in diesem Bezirk zu wecken.“

Quelle: MA, AS

 

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