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Bereits über 10.000 Fälle von Keuchhusten in diesem Jahr in Japan

Am meisten Fälle in Tokyo gemeldet

Die Zahl der gemeldeten Fälle von Keuchhusten in diesem Jahr in Japan beläuft sich nach vorläufigen Angaben des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten auf über 10.000.

Laut den Daten wurden im vergangenen Jahr insgesamt 11.190 Patienten mit Keuchhusten gemeldet. Davon waren 23 Prozent mindestens 20 Jahre alt. In diesem Jahr ist damit bereits fast die Gesamtzahl vom vergangenen Jahr erreicht.

In Tokyo die meisten Fälle von Keuchhusten gemeldet

Das Nationale Institut für Infektionskrankheiten gibt in seinem Bericht an, dass die größte Menge an Patienten in Tokyo gemeldet wurde. Gefolgt von der Präfektur Fukuoka, Chiba, Kagoshima und der Präfektur Osaka.

In einem Zeitraum von einer Woche werden durchschnittlich 231 neue Fälle in Japan gemeldet.

Keuchhusten ist eine durch das Bakterium Bordetella pertussis ausgelöste hochansteckende Infektionskrankheit. Die Erkrankung kann bei Säuglingen lebensbedrohlich verlaufen. Bei Erwachsenen geht die Krankheit oft mit Übelkeit, Würgereiz und Erbrechen einher. Fieber und andere Symptome, die bei Kindern auftreten, sind bei erwachsenen Patienten allerdings oft nicht vorhanden.

Eine Therapie ist im Anfangsstadium möglich, allgemein wird eine Impfung empfohlen.

Japan kämpft bereits gegen Masern

Japan hat bereits mit einer großen Zahl an Masern-Patienten zu kämpfen.

Vom 1. Januar bis zum 26. Mai wurden 566 Erkrankungen gemeldet. Das ist mehr als das Doppelte im Vergleich zu 2018, wo 282 Erkrankungen gemeldet wurden.

Die japanischen Behörden forderten bereits im Februar die Menschen auf, sich impfen zu lassen. Auch Mitarbeiter von medizinischen Einrichtungen und Kinderbetreuungen mussten sich impfen lassen. Immer mehr japanische Unternehmen verlangen von ihren Angestellten, dass sie sich impfen lassen. Zuletzt ließ die Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) ihre Mitarbeiter gegen Masern impfen.

Auch die Röteln sind in Japan auf dem Vormarsch

Zusätzlich sind in Japan auch Röteln auf dem Vormarsch. Bis Februar 2019 wurden bereits 367 Fälle gemeldet.

Nach Angaben des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten hält eine Röteln-Epidemie einige Jahre an und laut Experten muss man mit einem schweren Ausbruch der Krankheit rechnen.

Quelle: MA

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