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HomeNachrichten aus JapanBergsteigersaison am Mount Fuji beginnt

Beliebteste der vier Routen geöffnet

Bergsteigersaison am Mount Fuji beginnt

Am Donnerstag begann in Japan die Sommersaison für Bergsteiger am Mt. Fuji. Im letzten Jahr war der Berg das ganze Jahr über aufgrund der Coronavirus-Pandemie gesperrt.

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In diesem Jahr wurden zahlreiche Maßnahmen erlassen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Unter Einhaltung dieser Maßnahmen dürfen die Bergsteiger zumindest die beliebteste der vier Routen wieder betreten.

Yamanashi-Route wird geöffnet

Die Yamanashi-Route auf dem 3.776 Meter hohen Fuji ist nun seit dem 1. Juli wieder geöffnet. Ihr Start befindet sich in der Präfektur Yamanashi.

Die Präfektur Shizuoka, die die verbleibenden drei Wege verwaltet, sagte, sie plane, diese am 10. Juli wieder zu öffnen. Der Berg soll bis zum 10. September für Besucher zugänglich sein.

Verschiedene Maßnahmen gegen den Coronavirus

Als Teil der Bemühungen, das Risiko von Infektionen zu reduzieren, würden die Besucher gebeten, Gesundheitsformulare auszufüllen und ihre Temperatur zu überprüfen, bevor sie den Berg besteigen, so die Präfektur Yamanashi.

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Die Fuji Subaru Line Mautstraße, eine Straße, die auf halber Höhe des Berges verläuft und in normalen Jahren 24 Stunden geöffnet ist, hat ihre Betriebszeiten auf von 3 Uhr morgens bis 18 Uhr abends verkürzt, um die Zahl der Bergsteiger zu reduzieren, die versuchen, schnelle Aufstiege über Nacht durchzuführen.

Gebühr und 5G am Mount Fuji

Da in weiten Teilen Japans starker Regen fiel, wurden am Donnerstag nur wenige Bergsteiger gesichtet, die sich auf den Weg zur Yoshida-Route machten. Eine Gruppe von in Japan stationierten US-Militärs, die am frühen Morgen zum Gipfel aufgestiegen war, drückte ihr Bedauern über das unglückliche Wetter aus.

Sota Kodama, 30, ein Mt. Fuji-Führer, forderte die Besucher auf, wegen des schlechten Wetters wachsam zu sein.

„Ich möchte die Bergsteiger bitten, sich nicht zu sehr anzustrengen und je nach Wetterbedingungen flexibel zu sein“, sagte Kodama.

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Ein Anreiz für die Bergsteiger könnte sein, dass es auf dem Gipfel nun 5G gibt. Allerdings muss für den Aufstieg inzwischen bezahlt werden.

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