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Klimawandel als Grund vermutet

Berühmte Eismonster im Skigebiet Zao bedroht

Das japanische Skigebiet Zao ist weltweit durch seine Eismonster bekannt. Dabei handelt es sich um vom Schnee bedeckten Tannen.

Doch nun schlägt die Forstbehörde, die für das 2.000 Hektar große Gebiet auf der Seite der Präfektur Miyagi zuständig ist, Alarm.

Bäume in einem 500 Hektar großem Gebiet, südlich der Spitze des Mount Kattadake, sind verfault. Auch auf der Seite der Präfektur Yamagata ist die Fäule zu beobachten.

Die Forstbehörde hatte bereits 2017 bei einer Sichtprüfung festgestellt, dass viele Bäume am Bergrücken zwischen Mount Kattadake und Mount Byobudake faulen. Experte haben kleine Löcher in den Stämmen gefunden, was darauf hindeutet, dass die Bäume verwelkt sind, weil Insekten die innere Struktur zerstört haben.

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„Hinter dem Problem könnten Faktoren wie die globale Erwärmung stehen, die das Wachstum von Bäumen hemmen und die Aktivität von Käfern steigern“, sagte ein Mitarbeiter des Regionalbüros.

Im Herbst startet ein Projekt, um den Wald wieder aufzuforsten. Dafür werden wilde Setzlinge gesammelt und versuchsweise in benachbarten Gebieten eingepflanzt. Außerdem werden Bambusblätter, die junge Bäume bedecken, entfernt um zu untersuchen, ob diese Blätter das Wachstum der Bäume beeinflussen.

Zusätzlich sollen weitere Untersuchungen gemacht werden, um das Ausmaß des Insektenbefalls festzustellen.

Ein Plan Bäume zu fällen oder Pestizide zu sprühen um Insekten zu töten, wurde allerdings fallen gelassen, da die Regierung das Gebiet als besondere Naturschutzzone ausgewiesen hat.

Quelle: AS

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