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Zum Schutz gegen das Coronavirus

Besatzung japanischer Flugzeuge müssen Mundschutz tragen

Die Besatzungen von Flugzeugen der japanischen Airline All Nippon Airway Co. (ANA) und Japan Airlines Co. (JAL) müssen seit dem 24. Januar Mundschutz tragen, wenn sie auf Flügen zwischen Japan, China und Hongkong eingesetzt werden. Damit reagieren die Fluggesellschaften auf den Ausbruch des Coronavirus in der chinesischen Stadt Wuhan.

ANA und JAL erklärten, dass das Kabinenpersonal unter anderem aus Gründen der Sicherheit der Kunden Masken trägt.

Auch andere Fluglinien und Unternehmen, die am Flughafen arbeiten, rüsten ihre Mitarbeiter mit Mundschutz aus

Neben ANA und JAL hat auch Spring Airlines Japan Co., eine am Narita International Airport ansässige Billigfluggesellschaft, ihre Flugbegleiter angewiesen, auf Strecken nach China Masken zu tragen, um Infektionen vorzubeugen.

Da der internationale Flughafen Wuhan Tianhe geschlossen wurde, haben ANA und Spring Airlines Flüge zwischen dem Narita-Flughafen und Wuhan abgesagt.

Das Bodenpersonal an einigen Check-in-Schaltern, das Informationsdienstpersonal und die Verkäufer am Flughafen Narita haben ebenfalls begonnen, Masken zu verwenden. Mitarbeiter der Keisei Electric Railway Co., die an den Bahnhöfen Narita Airport Terminal 1 und Terminal 2 arbeiten, tragen ebenfalls Masken.

Japan in höchster Alarmbereitschaft

Das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales hat Fluggesellschaften gebeten, auf Flügen aus China Durchsagen zu machen, in denen Fluggäste, die an Husten, Fieber oder anderen Symptomen leiden, angewiesen werden, dies einem Quarantäneoffizier zu melden und Papiere mit Anweisungen zu verteilen, wie man sich bei einer Infizierung mit dem Coronavirus verhalten soll.

Das Virus hat in China mehr als 40 Menschen getötet. Japan bestätigte letzte Woche seinen ersten Infektionsfall, nachdem ein 30-jähriger Chinese positiv auf eine durch das Virus verursachte Lungenentzündung getestet worden war. Er kehrte Anfang Januar von einer Reise aus Wuhan nach Japan zurück.

Angesichts der Neujahrsferien in China sagte Japans Premierminister Shinzo Abe Anfang der Woche, dass Japan in höchster Alarmbereitschaft ist, um notwendige Maßnahmen gegen das Virus ergreifen zu können.

MA

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