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Besucher ritzen Wörter in die Pfeiler der Burg Nagoya

Stadtverwaltung will Polizei einschalten

In der Burg von Nagoya wurden mehrere Wörter in die Holzpfeiler geritzt, wie die japanische Stadt gestern bekannt gegeben hat.

Laut der Burgverwaltung wurden die Zeichen im August entdeckt. Insgesamt handelt es sich um drei Wörter, von denen zwei Ryoji und Sai heißen.

Böswilliger Vandalismus an der Burg Nagoya

Mitarbeiter der Stadtverwaltung sagten, dass die Schäden nicht vollständig behoben werden können. Außerdem wird der Vorfall als böswillig betrachtet und die Stadt wird Strafanzeige bei der Präfekturpolizei in Aichi einreichen.

Um die Burg vor weiterem Vandalismus dieser Art zu schützen, plant die Burgverwaltung Maßnahmen, wie ein Verbot von Kugelschreibern. Die nun zerstörten Pfeiler befinden sich jedoch an Stellen, die für das Personal schwer einsehbar sind.

Eines der Wörter die in einem Pfleier der Burg Nagoya geritzt wurde
Eines der Wörter die in einem Pfleier der Burg Nagoya geritzt wurde. Bild: MA

Daher wird man sich nun auch bei einem Verdacht direkt an die Besucher wenden, um weiteren Vandalismus auszuschließen.

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Bürgermeister bittet um vorsichtigen Umgang

Der Bürgermeister von Nagoya, Takashi Kawamura, kommentierte: „Es ist ein bedauerlicher Vorfall. Dieses Schloss müssen wir für das nächste Jahrtausend schützen, also alle, bitte seien Sie vorsichtig.“

Die Burg Naogyoa (Nagoya-jo) wurde von Shiba Yoshimune 1532 errichtet. Oda Nobuhide übernahm die Burg im selben Jahr und zerstörte später große Teile.

1609 ordnete Tokugawa Ieyasu den Neubau der Burg an, der 1612 fertiggestellt wurde. Die Burg diente bis 1868 den Owari-Tokugawa Clan als Adelssitz.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Burg bis auf die Grundmauern zerstört. Letztendlich blieben nur drei Tore und drei kleine Türme stehen.

1959 wurde der Hauptturm neu errichtet. Die Burg ist für ihre zwei goldenen Kinshachi berühmt, zwei Delfine, die an den Giebeln des Hauptdaches angebracht sind.

Informationen zur Burg Nagoya findet man unter anderem auf der offiziellen Webseite.

Quelle: MA

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2 Kommentare

  1. Schon „normaler“ Vandalismus ist mir absolut unverständlich. Aber dass ein Japaner oder zumindest jemand mit Japanisch-Kenntnissen so gewissenlos ist beunruhigt und ekelt mich.
    Die Aufmerksamkeit die dieser Verschandelung entgegengebracht wird ist hoffentlich keine Einladung zu weiterem Geschmiere, sondern macht bewusst, wie sehr es diese und andere alte Kulturen zu schützen gilt.

  2. Es ist so traurig das die Menschen keinen Respekt mehr vor fremden Eigentum, Kulturgüter oder generell Dingen haben die ihnen einfach nicht gehören! Ich hoffe es lässt sich doch irgendwie ungeschehen machen.

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