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Nach mehr als einem Jahr Fahndung

Betreiber der illegalen japanischen Manga-Webseite Mangamura festgenommen

Die philippinische Polizei nahm kürzlich den Betreiber der illegalen Manga-Webseite Mangamura fest. Das teilten die Behörden vergangene Woche mit. Das Einwanderungsbüro gab bekannt, dass der Mann als Romi Hoshino identifiziert wurde und dass er nach Japan abgeschoben wird.

Die Webseite wurde ungefähr im August 2017 gegründet, 2018 bat die japanische Regierung in ihrem Kampf gegen Urheberrechtspiraterie Internetprovider, den Zugang zu dieser und zwei weiteren Webseiten zu blockieren. Mangamura wurde laut Berichten allerdings von den Administratoren geschlossen.

Offizielle Ermittlungen gegen die Betreiber von Mangamura

Im Mai 2018 wurde bekannt, dass die japanische Polizei offiziell nach dem Betreiber der Webseite fahndet, da Kodansha und drei weitere Verlage Strafanzeige gestellt hatten.

Laut Content Overseas Distribution Association hatte die Webseite seit der Gründung bis Februar 2018 insgesamt 620 Millionen Besucher. Dies führte nach Schätzungen der Organisation zu einem Schaden in Höhe von rund 319,2 Milliarden Yen.

Hoshino wurde am Sonntag auf dem Nioy Aquino International Airport in Manila festgenommen, als er nach Hongkong ausreisen wollte.

Die Verhaftung wurde von der japanischen Botschaft in Manila beantragt und in Abstimmung mit den japanischen Behörden durchgeführt.

Quelle: AS

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