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Unternehmen soll weiterhin neutral bleiben

Betreiber von Uniqlo will keine Baumwolle von Zwangsarbeitern aus Xinjiang mehr verwenden

Immer mehr Menschen werden auf Menschenrechtsverletzungen in China aufmerksam und ergreifen Maßnahmen. Der Betreiber der Bekleidungskette Uniqlo garantierte nun, dass man keine Baumwolle mehr von Zwangsarbeitern aus Xinjiang bezieht.

Der Vorsitzende und CEO von Fast Retailing Co., Tadashi Yanai, gab am Donnerstag an, dass sie genau auf ihre Baumwollversorgunsgkette achten werden. Sie wollen so sichergehen, dass sie keine Ware von Zwangsarbeitern aus Xinjiang in China beziehen.

Fast Retailing Co. sind Menschenrechte wichtig

Yanai machte dabei sehr deutlich, dass ihm die Angelegenheit am Herzen liegt. Menschenrechte seien ihm sehr wichtig und sie tun alles dafür, was für sie möglich ist. Sollte es nun irgendwelche Probleme mit Lieferanten geben, werden sie die Geschäfte mit dem entsprechenden Unternehmen sofort stoppen und eine Untersuchung durchführen.

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Fast Retailing reagiert damit auf einen Bericht des Think-Tanks des Australian Strategic Policy Institute. Sie hatten festgestellt, dass mit Fast Retailing rund 80 globale Marken direkt oder indirekt von der Ausbeutung der Uiguren in Xinjiang profitieren.

Zu den Menschenrechtsverletzungen gegenüber den Uiguren, der muslimischen Minderheit in der Region, wollte sich Yanai allerdings nicht äußern. Er möchte, dass in der Hinsicht sein Unternehmen politisch neutral bleibt. China streitet ab, dass es Zwangsarbeiter in Xinjiang gibt.

Japan verzichtet auf Sanktionen

Japan selbst hat China bereits scharf für die Menschenrechtsverletzungen verurteilt. Allerdings haben sie anderes als die USA, die Europäische Union, Großbritannien und Kanada keine Sanktionen verhängt.

Dafür haben andere japanische Firmen die Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern gestoppt. In China wurde hingegen zum Boykott von H&M aufgerufen, nachdem das schwedische Unternehmen 2020 online zu einem Stopp der Baumwolle aus Xinjiang aufgerufen hat.

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