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Betrüger in Japan spezialisieren sich immer mehr auf Touristen

Polizei kommt nicht an die Täter heran

Japan erlebt einen Touristenboom. Das bringt nicht nur mehr Geld in die Staatskasse, auch für Betrüger sind die Touristen ein gutes Geschäft.

Dass Touristen auf Betrüger hereinfallen, kommt in Japan mittlerweile sehr häufig vor, allerdings ist die japanische Polizei weit davon entfernt, den Betrügereien einen Riegel vorzuschieben.

Diebstähle und Gewalt gegen Touristen nehmen zu

Gerade Diebstähle und körperliche Übergriffe nehmen zu. Besonders betroffen sind Touristen, die in beliebten Unterhaltungsvierteln unterwegs sind.

Die Polizei bittet die Touristen mittlerweile, sich auch in Bars in Acht zu nehmen. In mehreren Fällen haben Touristen Anzeige erstattet, nachdem sie in einer Bar etwas getrunken haben und danach ohnmächtig geworden sind. In der Zeit wurden ihnen Kreditkarten und Handys gestohlen. Einige Opfer erwachten danach irgendwo auf der Straße.

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Eine weitere beliebte Masche ist es, dass Touristen in eine Bar gelockt werden, wo jedes Getränk weit überhöhte Preise hat. Weigert sich der Tourist dann diese Preise zu bezahlen, wird er mit Gewalt dazu gezwungen. Dabei belaufen sich die Rechnungen oft auf mehrere Zehntausend Yen.

Bilder des Opfers mit Champagnerflaschen als Beweis für teure Rechnung

Um sich herauszureden, falls das Opfer Anzeige erstattet und die Polizei nachfragt, wird oft aus Spaß ein Foto des Opfers zusammen mit einigen Champagnerflaschen aufgenommen, um die Rechnung erklären zu können.

Viele Opfer gehen zur Polizei, die allerdings nicht viel unternehmen kann, da die Täter sich rechtlich absichern oder spurlos verschwunden sind.

„Wir erhalten immer mehr Beschwerden aus Orten, an denen die Zahl der Touristen steigt“, so ein Sprecher der Polizei. „Aufgrund von Sprachbarrieren und Zeitdruck kommen viele Touristen gar nicht erst zu uns und so sehen wir wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs. Und selbst wenn wir Beweise haben: Wenn das Opfer ein Tourist ist, werden sie normalerweise nicht lange genug da sein, damit eine Untersuchung stattfinden kann und so ist es eine Sackgasse. Leider sind ausländische Touristen ein perfektes Ziel für Betrügereien. Kriminelle wissen, dass es lange dauern wird, bis wir sie kriegen, wenn sie sich nur Touristen als Opfer aussuchen.“

Quelle: MA

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