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Bewerbung für den olympischen Fackellauf erlaubt ausländische Läufer

Geschlecht und Herkunft spielen für den Lauf in Japan keine Rolle

Die Olympischen Spiele in Tokyo rücken immer näher und so langsam rennt die Zeit davon. Nachdem das Organisationskomitee nun die offizielle Strecke des olympischen Fackellaufs bekannt gegeben hatte, ist nun die Anmeldung als Läufer möglich. Ausländische Teilnehmer sind dabei ausdrücklich willkommen.

Am Samstag gab das Organisationskomitee alle Details zu der Anmeldung als Läufer bekannt. Die Nationalität und das Geschlecht sind zur Teilnahme komplett irrelevant. Wer mitmachen will, muss lediglich bis nächsten April in der Junior Highschool bzw. der Mittelschule sein. Demnach dürfen sich Kinder bewerben, allerdings dann nur mit einem Erziehungsberechtigten laufen.

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Eingeschränkte Menschen sind ebenfalls gern gesehen und erhalten, falls nötig, sogar einen Helfer. Eine weitere Bedingung ist, dass die Person in einer Weise eine Beziehung zu einer der 47 Präfekturen haben muss. Nicht berechtigt sind nationale Abgeordnete, lokale Regierungschefs und Versammlungsmitglieder. Politische oder religiöse Botschaften sind in jeder Form komplett verboten.

Bewerbungsphase startet zu unterschiedlichen Zeiten

Jeder Läufer muss insgesamt nur eine Strecke von 200 Metern schaffen. Eine Teilnahmegebühr gibt es nicht, demnach ist der ganze Lauf kostenlos für die Teilnehmer. Die Bewerbungen selbst laufen über die vier Sponsoren, die mit dem Organisationskomitee für den Fackellauf zusammenarbeiten. Der Lauf steht unter dem Motto „Hope Lights Our Way“ und soll neben dem Wiederaufbau den Menschen weltweit bekannte Orte in jeder Region zeigen, um sie vorzustellen.

Coca-Cola Japan Co. startet mit den Bewerbungen am 17. Juni. Toyota Motor Corp., Nippon Life Insurance Co. und Nippon Telegraph sowie Telephone Corp. fangen am 24. Juni an. Die Organisationskomitees der Präfekturen beginnen hingegen erst am 1. Juli. Allgemein laufen jedoch alle Bewerbungen nur bis Ende August, damit noch genug Zeit für die Vorbereitungen bleibt.

Die Teilnehmer sollen im Dezember feststehen. Alle erhalten anschließend weitere Informationen und eine eigene Uniform. Sie ist so designt, dass sie an die Schärpen der berühmten Ekiden-Rennen in Japan erinnert. Die Kleidung selbst ist aus recycelten Plastikflaschen.

Die Uniformen sind von den Ekiden Läufen inspiriert und aus recycelten Plastikflaschen. Bild: Tokyo, Japan Organisationskomitee der olympischen Spiele 2020.

Mehrfachbewerbungen sind übrigens erlaubt. Jede Person darf sich jeweils einmal bei jedem Sponsor und bei den Organisationskomitees maximal fünfmal bewerben. Laufen dürfen alle allerdings nur einmal, damit andere ebenfalls eine Chance haben. Die Sponsoren bevorzugen jedoch Personen, die in Katastrophengebiet beim Wiederaufbau halfen und allgemein die lokale Bevölkerung unterstützen.

Laufroute nun komplett veröffentlicht

Weitere Details zu den Bewerbungen sollen demnächst von den Zuständigen veröffentlicht werden. Insgesamt plant Japan 10.000 Personen als Läufer für die Strecke. Allerdings enthält die Zahl schon die empfohlenen Läufer. Die Gesamtzahl vom Organisationskomitee steht dazu noch nicht komplett fest und es nicht klar, wie viele Menschen aus der Öffentlichkeit nötig sind.

Was jedoch nun komplett öffentlich ist, sind die wichtigsten Punkte des Fackellaufs, die das Komitee am Samstag als Karte veröffentlicht. Wie angekündigt startet der 121 Tage lange Lauf am 26. März 2020 in Fukushima. Weiter führt er durch die Katastrophengebiete von 2011 bis nach Tokyo durch alle Präfekturen des Landes. Zu den wichtigsten Punkten gehören der Millennium-Hope-Berg in Miyagi, der Peace-Memorial-Park in Hiroshima, die Kumamoto-Burg, das nationale Ainu-Museum, der Park in Hokkaido und die Wunderkiefer in Iwate.

Karte mit allen Stationen des olympischen Fackellaufes. Bild: Tokyo, Japan Organisationskomitee der olympischen Spiele 2020

Quelle: MS

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