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Bhutanische Austauschstudenten sehen sich in Japan Erpressungen und Drohungen ausgeliefert

Ein Traum für viele Menschen ist es, in Japan zu studieren oder ein Work and Travel zu machen. Es gibt unterschiedliche Programme seitens der japanischen Regierung um es Menschen einfach zu gestalten, nach Japan zu kommen. Auch private Unternehmen bieten diese Möglichkeit an, das kann allerdings sehr schnell zu großen Problemen führen.

Zu diesen Programmen gehört auch ein Austauschprogramm für Studenten aus Bhutan, das ihnen die Möglichkeit geben soll zur Schule zu gehen und einen Job in Japan zu finden.

Bereits über 700 Menschen aus dem Land sind Dank des Förderprogramms nach Japan gekommen. Allerdings deckte ein Selbstmord im Dezember 2018 einige schwere Probleme auf.

Mittlerweile sagen viele Programm-Teilnehmer, dass dieses Programm Betrug sei, denn sie müssten das Darlehen, dass sie erzwungen aufnehmen mussten, zurückzahlen. Allerdings durch längere Arbeitszeiten, als gesetzlich zulässig ist.

Besonders in der Kritik steht dabei die Organisation Bhutan Employment Overseas (BEO), die laut den Teilnehmern zwar viel versprochen hat und, laut Anwälten, die Jugendliche gezielt irregeführt haben.

Viele Studenten stammen aus armen Familien und müssen Geld nach Hause schicken, um ihre Darlehen zurückzuzahlen. Allerdings ist dies fast nicht möglich, da sie sich das Leben in Japan kaum leisten können. Viele Studenten arbeiten in zwei Jobs und teilen sich Wohnräume zu fünft oder sechst, damit sie sich Miete und den Unterricht überhaupt leisten können.

Die BEO verweist die Jugendlichen an die japanische Agentur Support for New Departure, sowohl die BEO wie auch die SNE behaupten, dass es den Schülern gut gehe. Allerdings ist dies nicht der Fall, so ein Anwalt.

Dem Anwalt zur Folge werden den Studenten, wenn sie ihre Studiengebühren nicht zahlen können, auch die Pässe weggenommen, das ist zwar illegal, scheint aber die Schulen nicht zu stören.

Damit aber noch nicht genug, laut des Anwalts werden die Studenten von Mitarbeitern der Agenturen und japanischen Sprachschulen und sogar von der Regierung bedroht. Insbesondere, dass sie sich zu den Problemen nicht äußern sollen.
Mittlerweile wird allerdings der Widerstand gegen diese Praxis größer. „Diese Agenturen, die ausländische Arbeitskräfte aufnehmen und ins Ausland schicken, verdienen viel Geld mit ihnen“, so ein weitere Anwalt, „Ausländische Arbeiter werden zu Gütern.“

Der Anwalt sagte den Medien, dass er versuchen wird Klage gegen die Agentur SND einzureichen.

Quelle: TJT

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