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Bildhauer der berühmten Hachiko-Statue verstorben

Die Geschichte rund um den Akita-Hund Hachiko berührt seit Jahren Menschen weltweit. Der Hund, der nach dem Tod seines Herrchens täglich am Bahnhof weiter auf ihn wartete, ist das Symbol für Treue. Seit Jahren erinnert deswegen in Tokyo eine Bronzestatue vor dem Shibuya-Bahnhof an Hachiko. Der Schöpfer des Denkmals, Takeshi Ando, verstarb nun im Alter von 95 Jahren.

Schon im Januar sei Takeshi im Krankhaus in Tokyo an einer Lungenentzündung verstorben. Das Museum zu Hachiko gab an, dass er bereits im Juli letzten Jahres im Krankenhaus lag. Er kam 1923 in Tokyo zur Welt und absolvierte den Vorgänger der heutigen Tokyo University of the Arts. Ihn verband schon vor der Erstellung der Statue etwas mit der Geschichte von Hachiko.

Sein Vater Teru Ando war nämlich ebenfalls Künstler und schuf 1934 das erste Denkmal. An der Enthüllung nahm sogar Hachiko persönlich teil. Allerdings ließ die Regierung, trotz Proteste, sie während des Zweiten Weltkriegs aufgrund von Materialmangel zum einschmelzen entfernen.

Takeshi dachte beim Entwerfen an den Frieden

Nach dem Krieg erhielt Takeshi den Auftrag eine neue Statue zu erschaffen. Sein Vater verstarb bereits während des Krieges. 1948 feierten Takeshi zusammen mit dem Bezirk die feierliche Enthüllung der neuen Figur an dem originalen Standort. Hachiko war bereits 1935, immer noch wartend, am Bahnhof verstorben und erlebte die Aufstellung nicht mehr. Takeshi beschrieb Hachiko als strahlend und stark. Beim Erstellen der Figur verband er die Geschichte mit Frieden, den er sich bis zu seinem Tod für Japan wünschte.

Hachikos Statue steht seit Jahren vor dem Bahnhof und gilt als beliebter Treffpunkt und Sehenswürdigkeit für ausländische Touristen. Neben der Statue in Shibuya gibt es eine ähnliche am Bahnhof Odate in Akita – Hachikos Geburtsort. Ein weitere, die Hachiko mit seinem Besitzer Professor Hidesaburo Ueno zeigt, ist an der Universität Tokyo.

Quelle: NHK

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